35 Tipps und Tricks für den Garten

Life Hack

Ameisen

Sie können einem Befall vorbeugen:

  • Spalten und Ritze sollten mit Lehm, Silikon oder Leim abgedichtet werden.
  • Verschließen Sie Lebensmittel.
  • Lassen Sie Tierfutter nicht offen stehen und entsorgen Sie Reste.
  • Ameisen und Läuse vertreibt man aus dem Garten, wenn man Lavendel pflanzt. Auch Thymian oder Majoran vertreiben Ameisen.

Man kann Ameisen bekämpfen:

  • Backpulver ist zwar effektiv, es ist aber Tierquälerei.
  • Ätherische Kräuter schrecken Ameisen ab: Sie können Farnkraut, Thymian, Wacholderblätter, Tausendgüldenkraut, Kerbel, Zitronenkraut oder Lavendel auf die Ameisenstraße legen. Alternativ können Sie auch mit Kreide einen dicken Strich ziehen.
  • Eine Schale mit Zitronen- oder Orangenschalen auf dem Fensterbrett kann sehr dekorativ aussehen und wehrt Ameisen ab. Auch Lavendel, Gewürznelken, Chili oder Zimt haben diese Wirkung. Denken Sie daran, dass der Duft nach einiger Zeit verfliegt und tauschen Sie Schalen oder Gewürze regelmäßig aus. 
  • Im Garten können Sie sie umsiedeln: Stellen Sie einen Blumentopf mit Holzwolle umgekehrt auf das Nest. Sobald die Ameisen umgezogen sind, können Sie den Topf mit einem Spaten hochnehmen und umsetzen. Ihr neues Zuhause sollte mindestens 30 Meter vom alten Nest entfernt sein, sie kehren sonst heim.
  • Man kann sie fangen, wenn man eine Schale mit Bier, Honig- oder Himbeerwasser aufstellt.

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Bar

Wie Sie eine einfache Bar mit Stauraum für Ihre nächste Gartenparty aus einem alten Ikea-Regal herstellen, sehen Sie hier oder bei youtube:

Blattläuse

Blattläuse kann man vorbeugen: 

  • Vermeiden Sie es zu viel oder zu wenig zu düngen und achten Sie auf ausreichend Abstand sowie Feuchtigkeit.
  • Vorbeugend hilft das Pflanzen von Bohnenkraut bei Bohnen, Kapuzinerkresse bei Tomaten und Obstbäumen, Kerbel bei Salat und Lavendel bei Rosen. Fleißige Lieschen dagegen ziehen die Blattläuse an. 
  • Ein Nützling ist der Ohrenkneifer (Ohrenkriecher). Sie können ihm einen Unterschlupf in der Nähe der Blattläuse aus einem umgekehrt aufgehängten Blumentopf bauen und sein Zuhause etwas mit Holzwolle füllen. Weitere Nützlinge sind Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen.

Man kann sie bekämpfen:

  • Bei geringem Befall kann man sie mit einem harten Wasserstrahl entfernen, man sollte so lange die Pflanze gießen, bis keine Laus mehr zu sehen ist. Achten Sie aber darauf, die Pflanze nicht zu beschädigen.
  • Wenn der Befall stärker ist, hilft es, wenn man die Pflanzen mit kaltem Kaffee, schwarzem Tee oder heißem Wasser mit Tabakresten übergießt.
  • Man kann die Pflanzen auch mit Brennnesselwasser übergießen: 500 g noch nicht blühende Brennnessel klein schneiden und in ein Gefäß (kein Metall) geben. 5 Liter Wasser hinzugeben und 24 Stunden stehen lassen. Dann durch einen Sieb fließen lassen und die Pflanze gießen oder besprühen. Sie können auch geringere Mengen verwenden, das Verhältnis sollte nur 1:10 sein. Vorsicht: Spätestens nach 5 Tagen wird das Brennnesselwasser zur Jauche und kann nur noch als Dünger verwendet werden.

Blumentöpfe

Ideen für Blumentöpfe finden Sie hier.

Frostspanner

Man vertreibt sie von Obstbäumen, wenn man einen Leimring um die Stämme spannt.

Gartenkalender

Einen Gartenkalender finden Sie hier.

Gartenlexikon

Ein Gartenlexikon finden Sie zum Beispiel hier.

Gartentasche

Eine Werkzeugtasche kann man aus einer alten Jeans nähen:

Gewächshaus

Wie Sie schnell und günstig ein kleines Gewächshaus basteln können, sehen Sie hier oder hier.

Es gibt aber auch günstige Gewächshäuser von Ikea oder man zweckentfremdet die Laterne Borrby.

Gießkanne

Eine alte Plastikflasche kann zur Gießkanne werden: Stechen Sie einfach Löcher in den Deckel.

Grill

Tipps zum Grillen finden Sie z.B. hier. Welches Obst Sie wie grillen, können Sie hier nachlesen.

Einen Holzkohlegrill kann man reinigen:

Statt eines teuren Spezialreinigers können Sie auch Backofenreiniger verwenden. Zum Einweichen können Sie den Rost in einen großen Müllsack stecken.

Falls Sie lieber auf Hausmittel zurückgreifen:

  • Sie können den Rost ins Gras legen und mit Zeitungspapier bedecken. Nun bewässern Sie das Papier, bis es vollständig durchdrungen ist. Am nächsten Tag können Sie mit einer Grillbürste oder einem Topfreiniger aus Stahl und Spülmittel schrubben.
  • Alternativ können Sie den Rost in die Duschwanne oder eine Plastikwanne legen und ihn mit Cola begießen, bis er vollständig bedeckt ist. Weichen Sie ihn möglichst einen Tag ein. Dann schrubben Sie ihn ab.
  • Statt Cola kann man auch Backpulver und Wasser verwenden.
  • Weitere Möglichkeiten sind das Einreiben mit einer Zwiebel, das Abreiben mit der vorhandenen Asche bzw. Kaffeesatz, … .

Sinnvoll ist es Verkrustungen vorzubeugen: Man kann den Rost vor dem Grillen mit Speiseöl (Raps- oder Sonnenblumenöl) einreiben. Seien Sie aber sparsam mit dem Öl, es sollte schließlich beim Grillen nicht in die Glut gelangen und Asche aufwirbeln oder Feuer fangen.

Hortensien

Man kann sie trocknen:

Warten Sie bis die Blüte weitestgehend ausgereift ist. Dann schneiden Sie sie schräg mit einem ungefähr 20 Zentimeter langen Stiel ab. Sie sollte nicht an einem Regentag geschnitten werden.

Zum Trocknen gibt es drei Methoden:

Füllen Sie eine Vase mit wenig Wasser und lassen sie es verdunsten, anstatt es nachzufüllen. Allerdings verlieren die Blüten bei dieser Methode ihre Farbe. 

An einem luftigen und dunklen Ort kann man die Blüten an einer Schnur kopfüber schnell trocknen. Leider werden sie hierbei etwas brüchig.

Sinnvoller ist es daher, die Blüten mit Glycerin (erhältlich in Drogerien, Apotheken oder bei Amazon) haltbar zu machen:

  • Verwenden Sie zwei Teile Wasser und ein Teil Glycerin.
  • Gießen Sie es circa 10 cm hoch in eine Vase.
  • Stellen Sie die Blüten einige Tage hinein, bis das Glyceringemisch verdunstet ist.

Die Blüten sind haltbar bis tief in den Winter hinein.

Kellerasseln

Man fängt sie, wenn man eine Flasche, an deren Wänden etwas Weingeist verschüttet ist, aufstellt. Kellerasseln lieben Alkohol und sie werden durch ihn betäubt. Die Flasche sollte täglich geleert werden.

Kräuter

Ein Kräuterlexikon finden Sie hier.

Tipps

  • Sie sollten kräftige, gesunde Pflanzen ohne Stützhilfe kaufen. Frische Kräuter duften, reiben Sie die Blätter zwischen den Finger und riechen Sie. Natürlich können Sie auch Samen kaufen und die Pflanzen selbst ziehen (siehe Samen).
  • Mediterrane Kräuter (festes Laub) wie Rosmarin, Thymian, Salbei und Oregano mögen Sonne bzw. ein Süd- oder Westfenster, sandige Erde, sie sollten wenig gegossen und im Frühjahr umgetopft werden. Sie können aber auch ein kleines Zimmergewächshaus kaufen oder bauen (siehe Gewächshaus).
  • Einheimische Kräuter (weiche Blätter) wie Petersilie, Liebstöckel, Schnittlauch und Basilikum bevorzugen dagegen Halbschatten bzw. ein Ost- oder Nordfenster, nährstoffreiche Erde und mehr Wasser.
  • Der Platz sollte für alle Kräuter windgeschützt und nicht in der Nähe von Heizkörpern sein.
  • Sie werden oft in einem sehr kleinen Topf verkauft, Sie sollten sie daher in einen größeren Topf oder einen Kübel mit Wasserresevoir umtopfen. Nachdem sie umgetopft wurden, sollten Sie mit dem Ernten einige Tage warten.
  • Vermeiden Sie es, zu viel zu gießen, viele Kräuter schimmeln schnell. Gießen Sie direkt über dem Boden, nicht das Laub. Morgens zu gießen, ist am besten. 
  • Sie sollten regelmäßig, aber nicht komplett (außer Kresse und Kerbel) geerntet werden. Zum Ernten sollte ein Messer oder eine Schere verwendet werden. Sie sollten sauber und scharf sein. Frische Kräuter nicht quetschen oder drücken, sie verlieren ihr Aroma. Melisse, Estragon und Minze sollten Sie nah am Boden abschneiden; bei Basilikum, Rosmarin oder Salbei sollten Sie nur die Triebspitzen entfernen; Lavendel und Thymian sollten nur um ein Drittel der Trieblänge zurückgeschnitten werden.
  • Man kann Kräuter sehr gut als Sträuße an kühlen, trocknen und dunklen Orten trocknen. Man kann sie auch portionsweise  in einem Eiswürfelbereiter einfrieren.

Ideen für den Kräutergarten finden Sie hier und hierSie können im Garten auch eine Kräuterspirale bauen:

Laub

Wie Sie Laub schneller entfernen können, sehen Sie hier.

Markierungen

Ein Beet können Sie mit bemalten Steinen oder beschrifteten Plastikgabeln markieren.

Maulwürfe

Er mag keinen Gestank, vertreiben kann man ihn daher mit Mottenkugeln, Brennnesseljauche und mit Molke, welche in seine Gänge gegeben werden. Auch Knoblauch meidet er.

Weiterhin stören ihn laute Geräusche, daher kann man ein Windrad, ein Windspiel (z.B. ein Holzgestell mit leeren Konservendosen) oder eine leere Glasflasche mit der Öffnung nach oben in die Maulwurfhaufen stecken. 

Er steht unter Artenschutz, Sie dürfen ihn daher nur vertreiben. Bedenken Sie auch, dass der Maulwurf zwar vor allem Regenwürmer, aber auch Engerlinge, Schnecken, Insekten und auch Mäuse frisst, er ist ein Nützling. An Wurzeln ist er nicht interessiert.

Mehltau

Man kann ihn entfernen:

  • Man mischt Frischmilch mit Wasser im Verhältnis 1:9 und sprüht die Pflanze hiermit ein.
  • Stark befallene Teile sollten zurückgeschnitten und verbrannt werden. Das Werkzeug sollte sorgfältig gereinigt werden.

Mücken

Vorbeugend sollte man das Brüten der Stechmücken vermeiden, indem man kein stehendes Gewässer wie gefüllte Gießkannen oder Vogeltränken im Garten hat. Die Regentonne sollte abgedeckt sein. Bei einem Teich können Fische (Goldfische oder Kois) oder ein Wasserspiel sinnvoll sein.

Sie können auch Lillibet, Knoblauch, Basilikum, Lavendel, Duftgeranien, Zitronenmelisse, Tomaten oder einen Walnussbaum in der Nähe er Terrasse pflanzen.

Man kann sie abwehren, indem man eine halbe Zitrone mit Gewürznelken spickt. Alternativ kann man auch Schalen mit Apfelessig und Honig oder Nelken- bzw. Lorbeeröl mit Wasser aufstellen.

Nutztiere

Nutztiere, welche bei der Ungezieferabwehr helfen sind: Igel, Vögel und Marienkäfer. Geben Sie Ihnen ein Zuhause in Ihrem Garten und sie werden es Ihnen danken.

Marienkäfer

Er vertilgt zum Beispiel Blattläuse, Wollläuse und Thripse.

Igel

Sie fressen Regenwürmer, Schnecken und Nachtfalter.

Bitte beachten:

  • Igel niemals Milch geben oder trinken lassen, sie bekommen Durchfall und gehen ein.
  • Pflanzliche Nahrung kann ein Igel nicht verdauen.
  • Geschwächten Tieren sollte man keine Insekten geben, da sie Parasiten enthalten können.
  • Ausnahmsweise kann man Igel direkt nach dem Winterschlaf im Frühjahr, Mütter/Jungtiere auch im Herbst sowie kranken Tiere abends zufüttern. Als Faustregel gilt: Die Menge des Futters sollte in einen Joghurtbecher (150g) passen. Das Futter sollte lauwarm, fett- und eiweißreich sein: Katzenfutter, hart gekochte Eiern oder kurz angebratenes, ungewürztes Rinderhackfleisch und Öl, Weizenkleie oder Haferflocken. Ansonsten sollten sich die Igel um die Schädlinge im Garten kümmern.
  • Eine Schale mit Wasser ist sinnvoll. Achten Sie auf die Hygiene.

Vögel

Sie fressen u.a. Würmer, Schnecken, Larven, Läuse, Insekten und Käfer.

Weitere Nützlinge

Beachten Sie auch, dass Ameisen, Spinnen und Maulwürfe ebenfalls Schädlinge vernichten.

Pilzkrankheiten

Man kann sie vorbeugen, wenn man einen Tee aus Knoblauch und Zwiebeln kocht und diesen mit vier Anteilen Wasser verdünnt.

Ratten

Sie werden nicht angezogen, wenn man als Kompost keine Fleisch-, Brot- und Käseabfälle verwendet.

Raupen

Man kann sie entfernen, wenn man die Pflanzen mit Schmierseifenwasser gießt.

Reblaus

Man vertreibt sie, wenn man Tomaten pflanzt.

Rosen

Wie Sie Rosen richtig pflegen, sehen Sie hier, Hilfe gegen Schädlinge und Krankheiten finden Sie hier und wie sie die häufigsten Fehler vermeiden hier.

Samen

Samentöpfchen kann man aus leeren Toiletten- oder Haushaltsrollen herstellen. Hierzu kürzt man sie ggf. und befüllt sie mit Erde. Bei der Aussaat können Sie sie mit den Rollen pflanzen, diese lösen sich auf. Für die Kräuteranzucht eignen sich auch alte Eierkartons.

Die Aussaat:

  • Zu lange, dünne und kurvige Triebe (Vergeilung) können Sie vermeiden, wenn Sie die Pflanzen nicht an einen zu warmen und dunklen Standort stellen. Sie glauben nämlich, dass warm gleichbedeutend mit Frühling ist und beginnen zu wachsen. Wenn es allerdings aufgrund der Jahreszeit an Licht mangelt, strecken sie sich nach dem Licht. Sähen Sie nicht zu früh aus.
  • Daneben ist Aussaaterde oder die Abmagerung der Blumenerde mit Sand sinnvoll.
  • Denken Sie an die Unterscheidung von Dunkel- bzw. Lichtkeimer (siehe Verpackung) und drücken Sie nur dann eine Schicht Erde über die Köpfchen, falls dies erforderlich ist.
  • Auch ein Mini-Gewächshaus ist sinnvoll (siehe oben bei Gewächshaus).

Sie können Ihre Setzlinge vor Frost schützen, indem Sie bei einer leeren Plastikflasche (mit einem etwas breiteren Durchmesser als der Setzling) den Boden entfernen und sie nachts über die Pflanze und etwa 5 cm tief in die Erde stecken.

Schnecken

  • Man fängt sie, wenn man eine Schale mit Bier und Zucker füllt und in die Erde eingräbt. Sie fallen hinein und sterben.
  • Vorbeugend hilft eine Umrandung des Salatbeets mit Ringelblumen.

Schneiden

Kurz vor dem Ende der Blütensaison kann man Rittersporn, Glockenblume und viele andere Stauden etwa 15cm über dem Boden abschneiden. Vier bis sechs Wochen später kann man sich über zweite Blüten freuen.

Schnittblumen

Damit die Schnittblumen während des Transports feucht und frisch bleiben, umwickelt man die Stiele mit einem feuchten Küchenkrepp, dann steckt man sie in einen Gefrierbeutel oder in Alufolie und befestigt alles mit einem Haushaltsgummi. 

Man kann die Haltbarkeit verlängern:

  • Unter fließendem Wasser kürzt man alle Stiele mit einem sauberen, scharfen Messer oder einer Gartenschere um etwa 3cm, der Schnitt sollte bei Pflanzen mit einem weichen Stiel (Gerbera, Tulpen und Gladiolen) gerade und bei Pflanzen mit einem harten Stiel schräg verlaufen.
  • Die Vase muss sauber sein.
  • Blätter, welche ins Wasser hängen, sollten entfernt werden.
  • Die Vase etwa bis zur Hälfte mit lauwarmem Leitungswasser füllen. Die Stiele sollten nicht zu eng stehen.
  • Das Wasser sollte täglich erneuert werden. Hierbei sollte man die Vase gründlich reinigen, abgestandenes Leitungswasser nachfüllen und verwelkte Blumen entfernen.
  • Die Stiele sollten nach 2-3 Tagen etwas gekürzt werden.
  • Die Blumen sollten vor Zugluft, Heizung, Obst und direkter Sonne ferngehalten werden.
  • Narzissen und Hyazinthen sollten alleine in der Vase sein, sie sondern einen Schleim ab, welcher die Kapillaren anderer Pflanzen verstopft.
  • Frischhaltepulver kann die Haltbarkeit verlängern.
  • Auch ein Teil einer Aspirin im Wasser zeigt Wirkung. Aspirin enthält zum einen Salicylsäure, welches auch Pflanzen produzieren, um Krankheiten zu bekämpfen. Zum anderen senkt Aspirin den pH-Wert des Wassers, wodurch weniger Bakterien entstehen. Übertreiben Sie es aber nicht, zu viel Aspirin schadet den Blumen und lässt sie welken.
  • Auch ein Schuss Obstessig oder Zitronensaft ist sinnvoll. Durch Essig oder Zitronensaft wird der pH-Wert des Wassers gesenkt und damit die Vermehrung von Fäulnisbakterien und Pilze verhindert.

Mythen:

  • Die Anzahl Cent-Münzen, welche Sie ins Wasser legen müssen, um mit Kupfer die Haltbarkeit zu erhöhen, dürfte zu hoch sein (Alternative: Messing- oder Kupfervase).
  • Spülmittel kann für Pflanzen schädlich sein.
  • Das Zuckerstück müsste absolut sauber sein, um die Haltbarkeit zu verlängern und nicht zu verkürzen. Außerdem werden durch den Zucker nicht nur die Pflanze, sondern auch die Bakterien genährt.

Die Schnittblumen sind zu kurz für die Vase? Man kann den Boden mit Steinen, Sand oder Murmeln bedecken.

Sie haben keine Vase? Sie können je nach Größe des Straußes auch einen Sektkühler, eine Kanne, eine Weinkaraffe, ein Einmachglas, einen Becher oder ein Glas verwenden.

Sitzmöglichkeiten

Bei einer Gartenparty fehlen manchmal Stühle, wie Sie diese aus Getränkekisten schnell herstellen können, sehen Sie auf youtube:

Topfpflanzen

Topfpflanzen können Sie im Urlaub mit einer gekauften Wasserspeicherkugel oder mit einem Blumenkasten mit Wasserspeicher bewässern. Günstige Alternativen sind die Flaschen- oder Dochtmethode:

Man kann sie düngen:

  • Bananenschalen: Sie enthalten viele Mineralien und Spurenelemente. Schneiden Sie die Schalen klein und graben Sie sie sorgfältig ein. Sie sollten Ihre Pflanzen allerdings nicht überdüngen.
  • Kaffeesatz: Eine Pflanze benötigt Phosphor (mehr Wurzeln und Blätter), Stickstoff (mehr Triebe und Blätter), Kalium (Widerstandskraft) und Magnesium (mehr Blattgrün). Kaffeesatz enthält viel Stickstoff und zusätzlich Phosphor sowie Kalium. Er eignet sich insbesondere für Rosen. Um Schimmel zu vermeiden, sollte er sorgfältig eingraben werden.
  • Geschnittene, ungefärbte Finger- und Fußnägel: Als Ersatz für Hornspäne geben sie über einen langen Zeitraum Stickstoff ab.

Trinkbecher

Im Sommer ist ein Trinkbecher mit Deckel praktisch. Sie können ein Loch mit einer Nagelschere in ein altes Einmachglas stechen und einen Strohhalm hineinstecken. Mit Nagellack können Sie das Glas nach Lust und Laune verzieren.</span

Werkzeug

Wie Sie Ihr Werkzeug pflegen, sehen Sie hier.

Wie Sie es aufbewahren können, sehen Sie hier.

Wespen

Man kann sie umleiten, wenn man eine Schale mit einigen angeschnittenen Weintrauben möglichst weit entfernt vom Sitzplatz aufstellt.

Tipp: Beachten Sie, dass Marmelade und Honig die Wespen anlockt und aggressiv macht. Bunte Kleidung sowie Parfum  und Cremes mit intensiver Duftnoten locken sie ebenfalls an. Man sollte sie auch keinesfalls bedrohen, indem man um sich schlägt oder sie anhaucht.

Windlicht

Wie Sie aus Kerzenresten und einem Einmachglas ein Windlicht zaubern, sehen Sie hier.

Viel Spaß im Garten