Der Besuch in einem Katzencafé

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Bedauerlicherweise kann ich selbst keine Katze halten, da ich in einer kleinen Wohnung in der Großstadt lebe, außerdem mangelt es mir neben Platz auch an Zeit und ich gehe gerne auf Reisen. Eine eigene Katze oder einen eigenen Hund zu haben, mag weder für mich noch das Haustier sinnvoll sein, trotzdem vermisse ich den Kontakt. Welche Alternativen habe ich?

Das Katzencafé

Eine Alternative für mich könnte ein Katzencafé sein. In diesem wird auch Kaffee und Kuchen serviert. Die Besonderheit ist, dass im Lokal Katzen leben, welche man streicheln kann.

Das erste Katzencafé, das „Cat Flower Garden“, eröffnete 1998 in Taipei (Taiwan). Vor allem in Japan erfreuen sich die Cafés heute großer Beliebtheit, denn die Haltung von Tieren ist aufgrund des chronischen Zeit- und Platzmangels der Japaner oft nicht möglich.
In Japan muss man in den Neko Cafés Eintritt zahlen. Aus Hygienegründen sollte man außerdem am Eingang die Hände waschen und desinfizieren sowie die Schuhe ausziehen, bevor man die Katzen streichelt.
Aufgrund der großen Beliebtheit gibt es in Japan mittlerweile auch Kaninchen-, Vogel- und Hunde-Cafés.

Das erste Katzencafé in Deutschland, der „Katzentempel“, eröffnete 2013 in München. Auf 160 Quadratmeter leben die Rassekatzen Ayla, Balou, Gizmo, Jack, Robin und Saphira. Sie wurden alle von der Tierschutzorganisation gerettet und vermittelt.

Mein Besuch des Pee Pees Katzencafés in Berlin

Am Eingang muss ich die Schleuse passieren, sie gewährleistet, dass keine Katze entwischt. Ich öffne daher die erste Tür und schließe sie, bevor ich die zweite Tür öffne.

Zuerst wasche ich mir die Hände, erst dann darf ich die Katzen streicheln.

Einen Tisch finde ich werktags schnell. Das Ambiente des Cafés ist gemütlich und es gibt viele Liege-, Kletter- und Spielmöglichkeiten für die Stubentiger.

Das Personal ist sehr freundlich sowie der Latte Macciato und der selbstgebackene Kuchen vom Geschmack und Preis in Ordnung. Hierbei sollte man bedenken, dass man keinen Eintritt bezahlt und die Haltung der Katzen Geld kostet. 

Ich genieße das Beobachten und Streicheln der Katzen. Man sollte allerdings wissen, dass Katzen ihren eigenen Kopf haben und man sie weder zwingen sollte noch kann, gestreichelt zu werden. Es gibt daher keine Garantie, ob und wie lange eine Katze den Gästen Gesellschaft leistet. 

Problematisch finde ich die hygienischen Bedingungen: Die Katzen laufen auf den Tischen und Tresen herum. Auch bin ich es nicht gewohnt, während des Essens eine Katze zu streicheln.

Mein Fazit

Der Besuch im Katzencafe hat mir gut gefallen. Die Katzen scheinen sich wohlzufühlen und ich kann sie besuchen, wann immer ich Zeit und Lust habe. Dass ich während meines Aufenthalts nur kurz Katzen streicheln konnte, stört mich nicht, ich schätze gerade, dass die Vierbeiner ihren eigenen Kopf haben und mir genügt es sie zu beobachten.

Preise und Informationen zum Café und den Katzen finden Sie auf http://peepeeskatzencafe.de.

Adressen

Die Alternativen

Eine Alternative wäre Dog-Sharing, bei dem sich zwei Herrchen einen Hund teilen, ob der ständige Wechsel für den Hund optimal ist und ob das Teilen mit einem Fremden langfristig funktioniert, wäre mir allerdings zu unsicher.

Eine alte und bewährte Alternative ist ehrenamtlich als Gassigeher oder Katzenstreichler in Tierheimen auszuhelfen. Dies ist kostenlos und hilft den Tieren, allerdings ist es oft nur zu bestimmten Zeiten möglich.

Als weitere Alternative verbliebe der Besuch von Haustieren bei Verwandten, Freunden und Bekannten sowie das gelegentliche Aufpassen auf die Vierbeiner.

Test und Tipps: Übernachtung in Hostels

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Während meiner Reisen war ich zunächst sehr skeptisch, ob ich günstig und zentral in einem Hostel übernachten will. Doch viele Hostels sind nicht mehr zu vergleichen mit den Jugendherbergen von früher und sie bieten oft auch günstige Einzelzimmer. Worauf muss ich bei der Buchung eines Hostels achten und was sollte ich einpacken?

Vor der Buchung

Ist ein Hostel für Sie das Richtige?

Vorteil

  • Günstiger Preis
  • Sie lernen leicht Leute kennen.
  • Für Lanzeitreisende sind Hostels mit Waschmaschinen, Trockner und Küche praktisch.

Nachteile:

  • Sie müssen sehr viele Kompromisse eingehen: Sie müssen den Schlafraum und das Bad teilen. Es kann im Schlafsaal nachts laut und hell sein, das Bad und der Schlafraum können unordentlich und schmutzig sein und im Bad müssen Sie ggf. warten. Sie sollten nicht empfindlich sein und einen sehr guten Schlaf (mit Schlafmaske und Earplugs) haben.

 

  • Außerdem ist die Ausstattung und das Frühstück auf junge Backpacker ausgerichtet und damit oft sehr einfach.
  • Sie haben sehr wenig Platz für sich und Ihre Sachen.
  • Sie haben keine Privatsphäre.
  • Sie müssen sehr viel Rücksicht auf andere nehmen: In einem Schlafsaal schläft oft zu jeder Tagezeit mindestens eine Person, sie müssen daher leise sein und Ihren Weg sowie Ihre Sachen mit einer Taschenlampe finden.
  • Übernachten Sie nicht in einem Hostel, falls Sie schnarchen, im Schlaf reden oder stark erkältet sind. Hiermit machen Sie sich nur Feinde.

Wo finde ich ein gutes Hostel?

  • hostelworld.com
  • booking.com

Checken Sie aber auch immer die eigene Homepage des Hostel, diese bietet vielleicht andere Preise. Außerdem gibt es weitere Informationen über das Hostel.

Wie finde ich ein gutes Hostel?

Genauso wie bei einem Hotel, ist es wichtig sich die Beurteilungen anderer Gäste vor der Buchung durchzulesen.

  • Ist es sauber?
  • Wo liegt es?

Lesen Sie sich durch, was die unterschiedlichen Hostels bieten und fragen Sie sich, worauf Sie Wert legen:

  • Gibt es ein Frühstück, welches im Preis enthalten ist? Was gibt es zum Frühstück?
  • Gibt es genügend Steckdosen und eine Leselampe?
  • Gibt es kostenlose Schließfächer, wo sind diese und wie groß sind sie?
  • Falls Sie später ankommen: Wie lange hat die Rezeption geöffnet?
  • Falls Sie das Gepäck am Tag der An- oder Abreise im Hostel abstellen wollen: Hat das Hostel einen Raum oder Schließfächer für das Gepäck?
  • Falls Sie länger bleiben: Gibt es Waschmaschinen und Trockner im Hostel? Meistens gibt es allerdings auch günstige Waschsalons in der Nähe, falls Sie in großen Städten übernachten.

 

  • Falls Sie kochen möchten: Gibt es eine Gemeinschaftsküche?
  • Gibt es einen Gemeinschaftsraum und ist dieser einladend?
  • Gibt es kostenloses Wifi und ist dieses in allen Schlafsälen verfügbar?
  • Falls Sie im Hostel feiern wollen: Gibt es eine Bar? Falls Sie außerhalb feiern wollen: Ist das Ausgehviertel nah am Hostel?

 

Die Checkliste

  • Sie sollten ein Vorhängeschloss (Padlock) mitnehmen. Schließen Sie Ihre Sachen immer ein. Idealerweise gibt es für alle Ihre Sachen ein kostenloses Schließfach im Zimmer, hierfür benötigen Sie allerdings ein Vorhängeschloss und Ihr Gepäck darf nicht zu sperrig sein. Es gibt allerdings auch Hostels, in denen es diese Möglichkeit nicht gibt, vielleicht gibt es aber kleine, kostenlose Schließfächer in der Nähe der Rezeption, in denen Sie zumindest Ihre Wertsachen deponieren können oder sie schließen Ihren Koffer ab und ketten diesen mit einem Fahrradschloss an das Bett. Hinweis: Kein Schloss ist sicher, Sie sollten es aber einem Dieb so schwer wie möglich machen, so dass er sich eine einfachere und schnellere Beute sucht.

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  • Sinnvoll ist eine Halskette, an der Sie beim Duschen oder beim Schlafen den Schlüssel für das Vorhängeschloss sicher aufhängen können und ihn nicht verlieren.
  • Earplugs und eine Schlafmaske sind in einem Schlafsaal wichtig.

Reisen nur mit Handgepaeck Bordgepaeck

  • Eine kleine Taschenlampe oder Stirnlampe ermöglicht es Ihnen, Ihren Weg nachts ins Bett oder zum Bad zu finden, ohne dass Sie das Deckenlicht anmachen müssen und Sie sich viele Feinde machen. Oft genügt aber auch die Beleuchtung des Handys, welches im Gegensatz zur Taschenlampe außerdem stets griffbereit ist.
  • Flip Flops sind bei der Benutzung der Gemeinschaftsbäder wichtig.
  • Kopfhörer sind eine gute Anschaffung.

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  • iPad oder Laptop sorgen für Unterhaltung.
  • Problematisch ist oft, dass nicht genügend Steckdosen vorhanden sind. Eine Mehrfachsteckdose kann sinnvoll sein. Es gibt diese auch mit zusätzlichen USB-Anschlüssen. Falls Sie in Länder mit anderen Steckdosen reisen, denken Sie an einen Adapter. Ein Universaladapter mit mehreren Steckdosen und USB-Anschlüssen ersetzt eine Mehrfachsteckdose und Sie sind weltweit kompatibel.
  • Bringen Sie Ihr eigenes Handtuch mit. Sie können zwar oft eines leihen, Sie sollten sich hierauf allerdings nicht verlassen. Es sollte wenig Platz wegnehmen, schnell trocknen und farblich mit den anderen Textilien waschbar sein. Ein Mikrofaserhandtuch wird oft empfohlen.
  • Ein Kleiderbügel ist sinnvoll, um Kleider zu trocknen, Ihre Jacke oder andere Sachen aufzuhängen. Er sollte aus Plastik sein und einen drehbaren Haken haben sowie stabil und leicht sein.

 

  • Falls Sie Ihre Haare fönen wollen, packen Sie einen Reisefön ein. Man kann ihn auch in den meisten Hostel kostenlos leihen, verlassen Sie sich aber nicht hierauf. Schonender und platzsparender ist es aber auf den Fön zu verzichten, man kann die Haare abends waschen und über Nacht können die Haare trocknen.
  • Auch ein Bügeleisen kann man meist kostenlos leihen. Falls Sie Ihre Kleider bügeln müssen, bringen Sie ein Reisebügeleisen mit. Sinnvoller und platzsparender ist es aber, knitterfreie Kleidung einzupacken.
  • Falls Sie kochen wollen, ist eine kleine Einkaufstasche praktisch. Diese können Sie auch zum Transport der Schmutzwäsche zum Waschsalon, von Souvenirs oder Proviant für einen Ausflug verwenden.

  • Falls Sie eine große Kulturtasche benötigen, ist eine zum Aufhängen mit vielen Fächern sinnvoll. In den Gemeinschaftsbäder haben Sie vielleicht keine Möglichkeit Ihre Tasche beim Duschen oder Zähneputzen hinzustellen oder es ist schmutzig. Tipp: Falls Sie viel Kosmetik einpacken, lässt sie sich nicht mehr schließen. Kaufen Sie sie rechtzeitig vor der Reise und probieren Sie sie aus.

 

  • Praktisch sind Packing Cubes. Ihr Gepäck läßt sich hierdurch platzsparend und ordentlich verpacken.

Tipps Life Hack Reisen Handgepaeck Rucksack

  • Falls Sie Ihre Kleider waschen wollen, ist ein Wäschenetz für Ihre BH und ggf. ein großes für Ihre restliche Kleidung sinnvoll. Es ist schonender für Ihre Kleidung und Sie verlieren keine Socken.
  • Bedenken Sie beim Einpacken Ihrer Kleidung, dass Sie sie jede Woche waschen sollten und für einen Waschgang 3 bis 4€ zuzüglich Trocken und Waschmittel anfallen. Man sollte Wäsche trennen: Weiß, Bunt und dunkle Farben. Auch BHs, Seide, Kaschmir und andere empfindliche Stoffe müssen getrennt oder mit der Hand gewaschen werden. Überlegen Sie sich vor der Reise und lesen Sie sich die Ettiketten durch, was Sie zusammen waschen können und ob Sie sie trocknen können. Entscheiden Sie sich zum Beispiel nur für dunkle Kleidung (schwarz, dunkelblau, lila, ..). Dies spart Zeit und Geld.
  • Verwenden Sie Gepäck, das Sie auf wenig Raum verstauen können, in einem Schlafsaal ist wenig Platz. Es gibt oft Schließfächer oder eine Unterbettschublade im Zimmer, welche z.B. mit einem mitbegrachtem Padlock abschließbar sind. Ein großer Rucksack oder Koffer passt meist nicht hinein. Ein KLEINER Rucksack, eine kleine Reisetasche oder ein kleiner Koffer ist daher sinnvoller. Falls Sie günstig mit Handgepäck fliegen wollen, denken Sie an die maximalen Maße und das Höchstgewicht.

 

  • Die Bettwäsche wird meist kostenlos gestellt. Falls Sie trotzdem aus Hygienegründen Ihren Schlafsack mitnehmen wollen: Ein Schlafsack aus Seide ist optimal, er ist teurer, aber sehr angenehm auf der Haut, sehr leicht und nimmt sehr wenig Platz im Koffer weg. Sie können ihn mit der Hand oder im Handwaschgang in der Waschmaschine waschen. Ich nehme einen Kopfkissenbezug (80×80) mit, dieser benötigt wenig Platz, aber es ist gut zu wissen, wie und mit was er gewaschen wurde.
  • Nehmen Sie keine teuren oder unersetzbaren Sachen auf Reisen mit.
  • Verstauen Sie Kreditkarten, Krankenversicherungskarten und Pässe immer am Körper (vordere Hosentasche, Brustbeutel oder Gürteltasche). Niemals sollten sich diese sich im Koffer oder gar im Rucksack befinden, denn Sie sehen nicht, wer hinter Ihrem Rücken den Rucksack öffnet.

 

Während Ihres Aufenthalts

  • Die wichtigste Hygieneregel heißt: Regelmäßig und oft die Hände mit Seife waschen. Entscheidend ist hier die Menge Seife und nicht die des Wassers.
  • Seien Sie freundlich und rücksichtsvoll zu anderen.
  • Vermeiden Sie Schmutz und lassen Sie Ihre Sachen nicht zurück. Es ist im Schlafsaal, im Bad und in der Küche unangenehm für andere.
  • Schließen Sie Ihre Wertgegenstände ein.
  • Vermeiden Sie nervige und lange Klingel- oder Wecktöne.
  • Schalten Sie nachts das Deckenlicht nicht an, hiermit machen Sie sich viele Feinde. Verwenden Sie Ihre Taschenlampe oder Ihr Handy.
  • Zu Beginn der Frühstückszeit sieht das Buffet hygienischer aus. Überlegen Sie, ob Sie früher aufstehen und sich vielleicht später nochmals hinlegen.

Essen

Unterwegs stellt sich manchmal die Frage, was man essen soll. Natürlich sollte man die lokale Küche ausführlich testen und genießen, auch hierzu fährt man schließlich ins Ausland. Allerdings kann es teuer werden, wenn man immer auswärts isst und kein Fastfood essen möchte.

Anregung:

  • Buchen Sie nach Möglichkeit, eine Unterkunft mit Frühstück und nutzen Sie das Angebot.
  • Buchen Sie nach Möglichkeit bei einem längerem Aufenthalt ein Hostel mit Gemeinschaftsküche.
  • Beschriften Sie alle Ihre Sachen.
  • Stellen Sie nur das in den Kühlschrank, was hineingehört. Vielleicht gibt es Schließfächer an der Rezeption oder Sie deponieren es in einer Tüte z.B. unter oder über Ihrem Bett. Mir wurden in Hostels leider sehr häufig Lebensmittel gestohlen.
  • Kochen Sie nach Möglichkeit nicht zur Stoßzeit gegen 18 Uhr.
  • Bevor Sie einkaufen, schauen Sie, wie die Küche ausgestattet ist.
  • Falls Sie nur für sich selbst kochen, entscheiden Sie sich für Gerichte, welche ähnliche Zutaten benötigen.
  • Waschen Sie sich zuerst gründlich die Hände. Spülen Sie Ihr Besteck, den Topf und das Geschirr VOR Gebrauch gründlich ab. Sie wissen nicht, wer, ob und wie das Geschirr abgespült wurde. Verwenden Sie niemals den Spülschwann oder das Geschirrtuch, dies sind Bakterienschleudern. Nutzen Sie Papiertücher oder Ihre gründlich gereinigten Hände, heißes Wasser und das vorhandene Spülmittel.
  • Spülen Sie nach Gebrauch mit den vorhandenen Utensilien ab.
  • Hinterlassen Sie die Küche so, wie Sie sie vorgefunden haben oder besser.

Sie sollten mitnehmen:

  • Falls keine Flugreise geplant ist oder Sie nicht nur mit Handgepäck reisen wollen, können Sie ein Besteckset aus Edelstahl von Rosti verwenden (Rosti Mepal to go für etwa 10€, Achtung nur die „to go“ Variante verfügt über eine Hülle). Eine weitere Möglichkeit ist ein Kombibesteck.

 

  • Falls Sie gerne Wasser trinken, ist eine faltbare Wasserflasche praktisch.
  • Falls Sie gerne Kaffee oder losen Tee trinken: Es gibt French Press auch in der Form und Größe eines Reisebecher. Hiermit sind Sie nicht mehr auf mehr oder minder guten Kaffee beim Frühstück in Ihrer Unterkunft angewiesen, sondern können sich Ihren eigenen Kaffee aufbrühen bzw. welchen für unterwegs aufbrühen. Sie benötigen hierfür Ihr (nicht zu fein gemahlenes) Kaffeepulver und heißes Wasser, welches es beim Frühstück und in den Gemeinschaftsräumen gibt. Man kann den Reisebecher auch verwenden, um losen Tee aufzubrühen. Natürlich kann man auch Saft oder Wasser einfüllen. Erhältlich ist er z.B. von Tchibo (Kaffee- und Teebereiter „To Go“ aus Plastik für 6,99€) oder von Bodum (Kaffeebereiter „Travel Press“, ca.14€ aus Plastik und etwa 29€ aus Edelstahl).

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Eine wunderschöne Reise

 

Tipps Erfahrung

30 Zero Waste Alternativen

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Ich bin oft entsetzt, wie viel Müll ich produziere. Wie kann ich umweltfreundlicher leben?

Verpackungsfreien Alternativen

Die Küche

Man kann auf Kaffeepads verzichten. Eine French Press aus Glas (z.B. von Bodum) sieht nicht nur schön aus und brüht geschmacklich besseren Kaffee auf, sie spart auch Geld und Müll. Man benötigt nur Kaffeepulver und Wasser.

Man kann verpackungsfreie Vorratsdosen aus Glas (z.B. von Ikea) kaufen.

Man kann auf Teebeutel verzichten und ein Tee-Ei aus Edelstahl oder eine French-Press aus Glas verwenden.

Zero Waste Alternative Kueche

Auf Papierservietten kann man verzichten und ein waschbares Set aus Tischläufer und Stoffserviette kaufen (z.B. von Depot).

Man kann auf eine Waage und einen Messbecher aus Plastik verzichten und mit einem verpackungsfreien Küchenmaß aus Edelstahl (z.B. von Ikea) die Zutaten abmessen.

Man kann Kräuter selbst ziehen.

Man kann Süßigkeiten selbstherstellen.

Man kann selbst kochen und backen, anstatt Fast-Food oder Fertig-Pizza zu kaufen.

Auf Plastikflaschen kann man verzichten und Wasser trinken.

Das Wohnzimmer

Man kann auf Schnittblumen verzichten und eine Topfpflanze kaufen.

Medien kann man leihen, gebraucht kaufen oder die digitale Alternative verwenden.

Das Bad

Man kann einen Kamm aus Holz (z.B. von Body Shop) ohne Verpackung kaufen.

Erfahrung Test Selbstversuch Wie

Man kann auf Flüssigseifen und Duschgel mit Plastikverpackung verzichten und Seife (fast) verpackungsfrei im Basic Bio-Supermarkt kaufen.

Platzsparend Packen Reisen Fliegen nur Handgepaeck Bordgepaeck

Man kann waschbare Pads oder einen Waschlappen zum Abschminken verwenden.

Zero Waste Rasierer

Einwegrasierer aus Plastik sind umweltschädlich, ein Epilierer mit Rasierkopf (z.B. von Braun) hält viele Jahre. Rasierschaum ist überflüssig.

Zero Waste Bad

Auf Plastik im Bad kann man verzichten und verpackungsfreie Behälter aus Glas (z.B. von Ikea) verwenden.

Man kann auf Zahnpasta verzichten  und Zahnpasta-Tabletten im verpackungsfreien Supermarkt kaufen. Achten Sie aber auf den Preis und auf die Bestandteile.

Im Büro

Man kann auf Plastikbeutel verzichten und eine Lunchbox aus Edelstahl verwenden.

Zero Waste Alternative Buero

Man kann auf Plastikflaschen verzichten und eine Flasche eine Glas wiederverwenden.

Edelstahl Plastik unterwegs

Man kann auf Plastikbesteck verzichten und ein wiederverwendbares Besteck aus Edelstahl mitnehmen.

Es gibt verpackungsfreie Magnete aus Holz.

Anspitzer kann man verpackungs- und plastikfrei kaufen.

Die Geschenke 

Gebastelte, genähte oder selbstgekochte Geschenke sind persönlicher.

Auf Geschenkpapier kann man verzichten und Geschenke in Stoffreste verpacken.

Der Einkauf 

Man kann eine Einkaufstasche aus Stoff kaufen oder selbst nähen.

Man kann auf Organizer, Taschenrechner, Einkauf- und Notizzettel verzichten und sein Smartphone verwenden.

Alternativen Erfahrung Tipps

Man kann Milch, Joghurt und Sahne in Pfandbehälter kaufen.

Man kann Obst, welches in seiner eigenen „Verpackung“ wächst, ohne Plastikverpackung kaufen.

Eier kann man lose kaufen und in einer mitgebrachten Behälter transportieren.

Man kann in einem verpackungsfreien Supermarkt einkaufen. Im Vergleich zu Basic und Alnatura ist er allerdings sehr teuer.

Der Haushalt

Man kann mit bewährten Hausmittel (z.B. Essig oder Zitrone) putzen.

Zero Waste Alternative Bad

Man kann auf Küchenrollen und Einweg verzichten: Es gibt waschbare Spül- und Putztücher.

Wer keinen Teppich hat, kann auf einen Staubsauger verzichten und mit einem Bodenwischer mit waschbaren Staub- und Wischtüchern putzen.

Im Urlaub 

Man kann auf Plastikbeutel für dreckige Wäsche verzichten und waschbare Säckchen (z.B. von DM) verwenden. 

Reisen mit Handgepaeck Bordgepaeck Tipps Tricks Life Hack

Auf Vakuumbeutel kann man verzichten und waschbare Taschen verwenden.

Man kann auf ein Gepäckschloss aus Plastik verzichten, es gibt auch Schlösser aus Edelstahl.

Minimalismus Minimalist Refuse ablehnen

Man kann auf Proben verzichten. 

Weitere Tipps: Pastikfreie Alternativen

Eine Einrichtung ohne Plastik ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern sieht auch schöner aus. Denken Sie beim hierbei auch an die kleinen Dinge.

 

Taschentücher gibt es ohne Plastikverpackung (z.B. von DM). Es gibt auch waschbare Taschentücher aus Stoff.

Abraten würde ich von:

  • Zahnbürsten aus Bambus: Sie sind überteuert und sind kein Zero Waste: Sie vermeiden keinen Müll, sondern nur Plastik. Außerdem gibt es weder Bürsten mit unterschiedlicher Härte noch Borsten.
  • Seife für die Haare: Meine Haare sahen ungepflegt aus.
  • Menstruationstassen und natürlicher Verhütung: Die Erfindung von Tampon und Pille war ein Segen.

Tipps für Sparfüchse

Der verpackungsfreie Supermarkt bietet oft überteuerte Produkte an. Alternativen sind z.B.:

  • Vorratsdosen, Kleiderbügel, Nudelholz, Kochlöffel, Töpfe, Seiher und Schüssel bei Ikea
  • Spülbürsten und Wäscheklammern aus Holz bei DM

Die 40 schönsten Liebesfilme

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  • „Titanic“ (1997) von James Cameron mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet
  • „Casablanca“ (1942) von Michael Curtiz mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman Zum Trailer
  • „Frühstück bei Tiffany“ (1961) mit Audrey Hepburn Zum Trailer
  • „Jenseits von Afrika“ (1985) von Sydney Pollack mit Meryl Streep und Robert Redford
  • „So wie wir waren“ (1973) von Sydney Pollack mit Barbra Streisand und Robert Redford Zum Trailer
  • „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ (1994) von Michael Newell mit Hugh Grant Zum Trailer
  • „Rendezvous mit Joe Black“ (1998) von Martin Brest mit Brad Pitt und Anthony Hopkins
  • „Harry und Sally“ (1989) von Rob Reiner mit Meg Ryan Zum Trailer
  • „Die fabelhafte Welt der Amélie (2001) von Jean-Pierre Jeunet mit Audrey Tautou Zum Trailer
  • „The Artist“ (2011)
  • „Der Schaum der Tage“ (2013) mit Audrey Tautou und Romain Duris Zum Trailer
  • „Was vom Tage übrig blieb“ (1993) von James Ivory mit Emma Thompson, Anthony Hopkins und Hugh Grant Zum Trailer
  • „Der große Gatsby“ (1974) von Jack Clayton mit Robert Redford und (2013) von Baz Luhrmann mit Leonardo DiCaprio
  • „Midnight in Paris“ (2011) von Woody Allen Zum Trailer
  • „Tatsächlich Liebe“ (2003) mit Colin Firth, Hugh Grant, Emma Thompson, Rowan Atkinson, …
  • „Ist das Leben nicht schön“ (1946) von Frank Capra Zum Trailer
  • „Bridget Jones“ (2001) mit Renée Zellweger, Hugh Grant und Colin Firth Zum Trailer
  • „Dr. Schiwago“ (1965) mit Omar Sharif und Julie Christie
  • „Dirty Dancing“ (1987) mit Patrick Swayze „Die Frau des Zeitreisenden“ Zum Trailer
  • „Pretty Woman“ (1990) mit Julia Roberts und Richard Gere Zum Trailer
  • „Wall-E“ (2008) von Pixar und Walt Disney
  • „Ghost – Nachricht von Sam“ (1990) mit Patrick Swayze, Demi Moore und Whoopi Goldberg Zum Trailer
  • „Schlaflos in Seattle“ (1993) mit Tom Hanks und Meg Ryan Zum Trailer
  • „Der englische Patient“ (1996) mit Juliette Binoche
  • „Das Haus am See“ (2006) mit Sandra Bullock und Keanu Reeves Zum Trailer
  • „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (1973) Zum Trailer
  • „Wie ein einziger Tag“ (2004)
  • „William Shakespeares Romeo + Julia“ (1996) mit Leonardo di Caprio Zum Trailer
  • „Liebe braucht keine Ferien“ (2006) mit Cameron Diaz,
    Kate Winslet und Jude Law
  • „Stadt der Engel“ (1998) mit Nicolas Cage und Meg Ryan Zum Trailer
  • „Die Gärtnerin von Versailles“ (2014) mit Kate Winslet Zum Trailer
  • „La la Land“ (2016) mit Emma Stone
  • „Jane Eyre“ (2011) Zum Trailer
  • „Die Brücken am Fluß“ (1995) mit Clint Eastwood und Meryl Streep Zum Trailer
  • „Viel Lärm um Nichts“ (1993) mit Kenneth Branagh, Emma Thompson und Keanu Reeves
  • „Stolz und Vorurteil“ (2005) mit Keira Knightley Zum Trailer
  • „Vom Winde verweht“  (1939) mit Vivien Leigh und
    Clark Gable
  • „Notting Hill“ (2009) mit Julia Roberts und Hugh Grant Zum Trailer

Kurzfilme

Einen zauberhaften Valentinstag

 

 

Online-Supermarkt: Test und Vergleich von Rewe, Real, Bringmeister, Allyouneedfresh und Amazon Fresh

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In Metroplen gibt es neben den zahlreichen Filialen vor Ort auch Lieferdienste für Lebensmittel, z.B. Rewe, Real, Bringmeister, Allyouneedfresh und Amazon Fresh. Ich werde testen, welche Vorteile ein Einkauf im Internet von Lebensmittel hat und welcher Anbieter für mich der Beste ist.

Die Vorteile eines Online-Supermarkt

Das Sortiment

  • In Berlin habe ich sehr viele Anbieter mit großem Sortiment zur Auswahl und kann entscheiden, welche Angebote und welches Sortiment mir in der jeweiligen Woche am besten gefällt und wer zu mir nach Hause liefern darf. Vor Ort habe ich nur zwei große Supermärkte in unmittelbarer Umgebung.
  • Falls ein Artikel nicht verfügbar ist, kann ich mir in Ruhe Alternativen überlegen oder bei einem anderen Anbieter einkaufen.

Der Preisvergleich

  • Ein Preisvergleich ist im Internet einfacher.
  • Im Gegensatz zum Einkauf vor Ort sehe ich immer den Gesamtpreis meines Einkaufswagen.

Die Bequemlichkeit

  • Die Websiten aller getesten Onlinesupermärkte sind sehr übersichtlich und ich finde sehr schnell alle Lebensmittel. Ich kann daher bequem von zu Hause einkaufen und mein Einkauf wird zu einem Wunschtermin innerhalb eines Zeitfensters von 2 Stunden nach Hause geliefert. Beim Einkauf im Supermarkt muss ich Zeit für die Fahrt, für die Suche nach den Lebensmittel und für das Anstellen an der Kasse einrechnen.
  • Sehr praktisch ist die Möglichkeit alle Lebensmittel der letzten Bestellung beim nächsten Einkauf wieder in den Einkaufskorb zu legen. Man muss lediglich nicht benötige Lebensmittel löschen und andere hinzufügen. Für den Wocheneinkauf benötigte ich daher nur noch wenige Minuten.
  • Ich habe kein Auto und das Schleppen der Einkaufstüten kann sehr beschwerlich sein. Bei meinen Testkäufen wurden mir dagegen alle Lebensmittel an die Wohnungstür im 2. Stock geliefert.

Keine Marketingstrategien

  • Es hat seine Vorteile, wenn man nicht durch den ganzen Supermarkt laufen muss und sieht, welche Chips und Pizzas angeboten werden. Auch das Anstehen an der Kasse mit Blick auf die Süßigkeiten entfällt.

Die Nachteile

  • Die Versandkosten sind sehr hoch. 
  • Für die Kühlung der Produkte wird zwar gesorgt, allerdings ist sie nicht immer optimal. Bedenken sollte man aber, dass bei einem Einkauf in der Filiale vor Ort die Kühlkette sogar unterbrochen wird. Ich wähle daher ein Zeitfenster, bei welchem die Lieferung der Lebensmittel möglichst kurz ist.
  • Es fällt mehr Müll an: Die Lebensmittel wurden in mehreren Tüten geliefert und selbst das Obst wurde in Plastik verpackt. Die Rechnungen wurden außerdem auf mehreren DIN A4 Seiten ausgedruckt.

Mein Fazit im Überblick: Bedingt zu empfehlen

Bei allen Lieferdiensten waren die Internetauftritte sehr übersichtlich und ich fand alle Produkte sehr schnell. Die Lieferung erfolgte immer im jeweiligen Zeitfenster von einem freundlichen Mitarbeiter, welcher mir alle Waren an die Wohnungstür brachte.

Aus den oben genannten Vorteilen war ich grundsätzlich von der Existenz eines Lieferdienst begeistert, allerdings kann ich die getesteten Lieferdienste nur bedingt empfehlen:

Der Lieferservice von Allyouneedfresh hatte bis 2018 für einen Single-Haushalt den Vorteil, dass der Mindestbestellwert mit 20€ sehr gering war und die Lieferkosten ab einem Einkauf von 40€ entfielen. Leider hat AllyouneedFresh 2018 den Mindestbestellwert, die Lieferkosten und den Lieferkostenfreiheit erhöht. Dieser Lieferdienst ist für einen Single nicht mehr zu empfehlen. Außerdem ist es nicht möglich, die Bestellung zu ändern oder zu stornieren. Dies kann sehr problematisch sein, wenn man unvorhergesehen Lebensmittel benötigt oder einen Termin verschieben muss.

Amazon Fresh kommt für mich nicht in Betracht, da die Mitgliedschaftsgebühren für Amazon Prime und Amazon Fresh für mich zu hoch sind. Falls man allerdings bereits Mitglied von Amazon Prime ist, ist Amazon Fresh ein günstiger und zuverlässiger Lieferdienst.

Rewe und Real sind sehr günstig und haben ein sehr großes Sortiment, allerdings wurden nicht alle bestellte Artikel geliefert. Ich bin aber nur dann bereit, die hohen Lieferkosten zu zahlen, wenn alle von mir bestellten Lebensmittel geliefert werden und ich nicht zusätzlich im Supermarkt vor Ort einkaufen muss.

Der Bringmeister ist mir zu teuer und das Sortiment zu klein.

Die einzelnen Anbieter 

Seit 2018 zu teuer und zu unflexibel: Allyouneedfresh 

 

Die Vorteile

  • Großes Sortiment
  • Es wurden alle bestellten Artikel geliefert.

Nachteile

  • Der Mindestbestellwert liegt seit 2018 bei 40€. 
  • Die Lieferkosten sind seit 2018 sehr hoch: Bei einem Bestellwert bis 60€ betragen sie 6,90 €. Bei einem Bestellwert bis 85€ belaufen sie sich auf 3,90 €.
  • Die Lieferung ist erst kostenfrei ab einem Bestellwert von 85€.
  • Für die Lieferung von Tiefkühlprodukten werden Zuschläge verlangt.
  • Es sind Zeitfenster von 2 Stunden wählbar. Die Lieferzeit ist lediglich montags bis samstags von 10 bis 22 Uhr.
  • Leider kann man die Bestellung nicht nachträglich ändern noch stornieren. Leider war auch der Kundendienst nicht telefonisch zu erreichen, ich wartete mehrfach vergebens in der Warteschleife. Die Antworten, welche ich per Chat und E-Mail erhielt, waren unfreundlich und nicht hilfreich. Bei allen anderen Anbieter kann man nachträglich selbst die Bestellung kostenfrei stornieren und ändern.

Der Preis

  • Bei meinem Kauf 2017 war der Einkauf noch vorteilhaft: Im Vergleich zu Rewe und Real waren die Preise zwar höher, allerdings entfielen die Versandkosten bereits bei einem Einkauf ab 40€. Bei meinen Testkäufen mit identischen Lebensmittel war Allyouneedfresh daher mit 43,83€ der günstigste Lieferdienst. 2018 kämen noch Versandkosten in Höhe von 6,90€ und Zuschläge für Tiefkühlprodukte hinzu. Dieser Lieferdienst wäre heute der Teuerste.

Sparen

  • Meinem ersten Einkauf lag ein Gutschein bei. Bei meinem nächsten Einkauf werde ich 15% sparen.

Der Unzuverlässige: Rewe Lieferservice

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Die Vorteile

  • Das Sortiment ist sehr groß und es gibt die gewohnten Produkte der Eigenmarken, insbesondere die günstigen Bio-Produkte.
  • Lieferungen erfolgen montags bis samstags zwischen 7 und 22 Uhr. Als Zeitfenster ist morgens oder nachmittags bzw. ein Zeitraum von 2 Stunden wählbar.

Die Nachteile

  • Bereits bei der Bestellung wurde mir mitgeteilt, dass vier Artikel nicht lieferbar sind, ich mußte daher meine Bestellung ändern. Ärgerlich war, dass mir erst auf dem Lieferschein mitgeteilt wurde, dass zwei weitere Artikel nicht geliefert wurden. Nach der Lieferung konnte ich die Artikel nicht mehr ändern oder stornieren. Obwohl ich die hohen Lieferkosten bezahlt hatte, mußte ich daher noch im Supermarkt vor Ort einkaufen.

Die Preise

  • Die Preise des Lieferservices und der Filiale vor Ort sind zwar identisch, allerdings gibt es einen Mindestbestellwert von 40€ und es fallen Lieferkosten an. Die Lieferkosten betragen 3,90€ bis 5,90€ bei einem Einkaufswert zwischen 40€ und 80€ und sind abhängig vom gewählten Zeitfenster (s. unten). Der Einkauf mit identischen Lebensmittel hätte mich bei Rewe 39,25€ zzgl. 4,90€ Lieferkosten gekostet. Aufgrund der Mindestbestellwerts mußte ich allerdings einen zusätzlichen Artikel bestellen. Inklusive Lieferkosten und einem zusätzlichem Artikel kostete mich der Einkauf 44,94€. Mit einer Lieferflat kann man allerdings die Lieferkosten reduzieren (siehe unten).

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Sparen

  • Zum Beispiel in Berlin gibt es eine Lieferflat ab 6,99€ pro Monat. Umständlich ist, dass man den Code vor jeder Bestellung eingeben muss. Der Getränke-Zuschlag entfällt nicht. Lesen Sie sich die Bedingungen durch und überlegen Sie, ob die Lieferflat für Sie sinnvoll ist. Nach meinem ersten Einkauf erhielt ich eine E-Mail, in welcher mir eine einmonatige Lieferflat geschenkt wurde. Ich könnte daher einen Monat die Lieferkosten sparen.

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  • Sie können mit Payback sparen und Punkte sammeln. 
  • Man muss sich selbst informieren, ob und welche Gutscheine angeboten werden. Der Gutschein in Höhe von 10€ für Neukunden ist leider nur bei der ersten Bestellung einlösbar.

Der Sparsame: Real Lieferservice
Real Lieferservice

Die Vorteile

  • Das Sortiment ist sehr groß und man findet die Eigenmarken von Real.
  • Die Preise sind sehr niedrig. Allerdings fallen sehr hohe Lieferkosten an: In meinem Testkauf beliefen sie sich auf 5,95€. Der Einkauf hätte mich lediglich 37,63€ zzgl. 5,95€ Versandkosten gekostet und Real wäre der günstigste Lieferdienst in meinem Test gewesen. Aufgrund des Mindestbestellwerts von 40€ mußte ich allerdings ein Produkt kaufen, welches nicht auf meiner Einkaufsliste stand und der Einkauf kostete mich letztendlich 40,24€ zzgl. 5,95€ Versandkosten. Bei Einkäufen mit mehr Produkten könnte Real der günstigste Anbieter sein.

Die Nachteile

  • Erst auf dem Lieferschein stand, dass drei Produkte nicht geliefert wurden. Ich mußte daher noch zusätzlich im Supermarkt vor Ort einkaufen, in welchem alle drei Produkte vorrätig waren.
  • Es gibt einen Mindestbestellwert von 40€.
  • Die Lieferkosten sind unterschiedlich hoch. In meinem Testkauf sind sie mit 5,95€ viel zu hoch.
  • Eine Bestellung ist nur 5 Tage im Voraus möglich.
  • Es sind Zeitfenster von 2 Stunden wählbar. Allerdings wurde in meinem Test nur von 14 bis 22 Uhr geliefert.
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Sparen

  • Man kann mit Payback Punkte sammeln und sparen.

Der Exklusive: Amazon Fresh

Die Vorteile

  • Das Sortiment ist groß und man findet Bio-Produkte von Basic und Alnatura.
  • Die Lieferung ist montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr möglich

Rewe Lieferdienst Test

Die Nachteile

  • Man muss sowohl Mitglied von Amazon Prime und Amazon Fresh sein. Die Mitgliedschaft bei Amazon Fresh kostet zusätzlich 9,99€ pro Monat.

Die Preise

  • Mein Testkauf kostete mich 40,99€ zzgl. der hohen Mitgliedschaftsgebühren. Man muss sowohl Prime-Mitglied sein als auch eine zusätzliche Mitgliedschaft für Amazon Fresh in Höhe von 9,99€ pro Monat abschließen. Falls ich allerdings bereits Amazon Prime-Mitglied wäre und jede Woche den Lieferdienst nutzten würde, wäre Amazon Fresh der günstigste Lieferdienst in meinem Test. 
  • Der Mindestbestellwert liegt bei 40€.

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Sparen

  • Es gibt eine Probezeit von 30 Tagen, in welcher keine Mitgliedschaftsgebühren anfallen.
  • Der Rabatt für Neukunden gilt erst ab einer Bestellung von 60€.

Onlinesupermarkt Test vergleich

Der Teure: Bringmeister

Die Vorteile

  • Es gibt Edeka- und Alnatura-Produkte.
  • Die Zeitfenster sind mit 1 Stunde sehr kurz. Er liefert montags bis samstags von 6 bis 24 Uhr. Frei Haus liefert er allerdings erst ab 100€.

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  • Der Bringmeister liefert nur im Großraum Berlin und München.
  • Das Sortiment ist im Vergleich zu den anderen Anbietern klein.

Die Preise

  • Bei meinem Testkauf waren die Preise der einzelnen Produkte höher als bei Rewe und Real. 
  • Die Lieferkosten sind unterschiedlich hoch. In der von mir gewählten günstigsten Variante fielen 3,50€ an. Mein Testkauf kostete 42,67€ zzgl. 3,50€ Lieferkosten. Mit einem Gesamtpreis von 46,17€ war der Bringmeister bei meinen Testkäufen der teuerste Lieferdienst.
  • Es gibt einen Mindestbestellwert von 40€.

Sparen

  • Der Rabatt für Neukunden gilt erst ab einer Bestellung von 50€.

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Tipp

Günstige Drogerieprodukte liefert DM. Allerdings sollte man hier die Preise inklusive der Versandkosten von mindestens 4,95€ vergleichen. 

Reiseführer Olympieion Athen

Reiseführer: 5 Tage in Athen

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Die Sehenswürdigkeiten

Kostenloser Reiseführer Athen Tour

Akropolis

In der Antike war eine Akropolis eine oft auf dem höchsten Teil einer Stadt gelegene Befestigungsanlage.

Auf dem 156 Meter hohen Felsen befand sich in mykenischer Zeit der Königssitz. Später wurde sie zum Göttersitz und verlor schließlich ihre Verteidigungsfunktion. 480 v. Chr wurde der Haupttempel durch die Perser zerstört. Zwischen 464 v. Chr und 406 v. Chr wurde von den bekannten Baumeistern und Architekten Iktinos, Mnesikles und Kallikrates unter der Leitung des Bildhauers Phidiasdas das Erechtheion, der Niketempel, die Propyläen und der Parthenon-Tempel neu gebaut.

Seit 1986 ist sie Weltkulturerbe.

Sie kostet inklusive Nord- und Südseite 20€ (reduzierter Preis: 10€) und ist täglich geöffnet von 8 bis 20 Uhr. Geschlossen ist sie am 1. Januar, 25. März, Ostersonntag, 25. und 26. Dezember.

Reiseführer Athen AkropolisReise AthenReiseführer Athen AkropolisReiseführer Athen Akropolisimage

Akropolis Museum

Es kostet 5€ (reduzierter Preis: 3€). Freier Eintritt wird gewährt am 18. Mai, 25. März und 28. Oktober.

Geschlossen ist es am 1. Januar, 1. Mai, Ostersonntag und -montag, 25. und 26. Dezember.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des Museum.

Tipp: Es gibt ein Restaurant mit einem wunderbaren Blick auf die Akropolis.

Athen Aktopolis Museum

Archäologisches Museum

Es kostet 10€ (reduzierter Preis: 5€) und ist geöffnet am Montag von 13 bis 20 Uhr sowie am Dienstag bis Sonntag von 8-20 Uhr. Geschlossen ist es am 1. Januar, 25. März, 1. Mai, Ostersonntag, 25. Dezember.

Sehenswürdigkeiten Karte Tour Tipp Top

Griechische (oder alte) Agora

Die Agora war seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. ein Versammlungsplatz und wurde für die Heeres-, Gerichts- und Volksversammlungen genutzt.

Sie kostet 8€ (reduzierter Preis: 4€) und ist täglich geöffnet von 8-20 Uhr. Geschlossen ist sie am 1. Januar, 25. März, 1. Mai, Ostersonntag und 25. Dezember.

Reiseführer Athen AgoraRömische Agora (oder Römisches Forum)

Sie wurde unter dem römischen Kaiser Augustus zwischen 19 und 11 v. Chr. erbaut und unter dem römischen Kaiser Hadrian erweitert.

Sie kostet 6€ (reduzierter Preis: 3€) und ist geöffnet von 8-17 Uhr. Geschlossen am 1. Januar, 25. März, 1. Mai, Ostersonntag, 25. und 26. Dezember.

Tipp: Das Bild unten wurde kostenlos von außen aufgenommen.

Athen Reise Reiseführer online Urlaub Tipps

Olympieion

Der Tempel des Olympischen Zeus war einer der größten Tempel im antiken Griechenland. Der Bau wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. begonnen, aber erst im 2. Jahrhundert n. Chr. unter Kaiser Hadrian beendet.

Es kostet 6€ (reduzierter Preis: 3€) und ist geöffnet von 8 bis 20 Uhr. Geschlossen am 1. Januar, 25. März, 1. Mai, Ostersonntag, 25. und 26. Dezember.

Hadriansbibliothek

Sie war eine große Bibliothek, welche unter dem römischen Kaiser Hadrian im Jahr 132 n. Chr. gebaut wurde.

Sie kostet 4€ (reduzierter Preis: 2€) und ist geöffnet von 8-15 Uhr. Geschlossen am 1. Januar, 1. Mai, Ostersonntag, 25. und 26. Dezember.

Tipp: Man kann auch einen kostenlosen Blick von außen erhaschen (s. Bild unten).

Athen Reiseführer Tipp

Allgemeine Informationen für alle oben genannten Sehenswürdigkeiten (außer Akropolis Museum)

Freier Eintritt

  • Studenten einer Universität eines EU-Staates mit gültigem (internationalem) Studentenausweis
  • Personen unter 18 Jahren

Für alle Personen am:

  • 6. März
  • 18. April
  • 18. Mai
  • Das letzte Wochenende im September
  • 28. Oktober
  • Jeder erste Sonntag vom 1. November bis 31. März

Hinweis: Bedenken Sie, dass die Schlange an diesen Tagen länger sein kann.

Reduzierter Eintritt

  • EU-Bürger über 65 Jahre

Weitere Informationen: Offizielle Website des griechischen Ministeriums für Kultur und Sport

Weitere Sehenswürdigkeiten 

Nationalgarten und Hadrians Tor

Der Eintritt ist kostenlos.

Kerameikós

Kerameikós war ein Stadtviertel von Athen, welches für seine Keramikproduktion bekannt war. Bei den Ausgrabungen konnte nur ein kleiner Teil des Stadtviertels freigelegt werden sowie zwei der bedeutendsten Stadttore (das Heilige Tor und das Dipylon-Tor), an welchen Festzüge begannen. Zwischen den Toren befand sich seit 400 v. Chr. das Pompeion, eine große Anlage aus dem Jahr 400 v. Chr., in welchem die Vorbereitungen für die Festzüge und das Festmahl stattfanden. Die Fundamente der Stadtmauern und des Pompeions kann man noch erkennen.

Der antike Friedhof lag direkt außerhalb der Stadttore, auf ihm wurden bereits im 12. Jahrhundert v. Chr. Menschen begraben.

Der Eintritt kostet 6€ (reduzierter Preis: 3€). Geöffnet ist er täglich von 8-20 Uhr. Geschlossen ist er am 1. Januar, 25. März, 1. Mai, Ostersonntag, 25. und 26. Dezember. Freier Eintritt und reduzierte Preise siehe oben.

Tipp: Die ersten beiden Bilder wurden kostenlos von außen aufgenommen.

Panagia Kapnikarea Kirche

Der Eintritt ist kostenlos.

Panathinaiko-Stadion

In ihm fanden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahr 1896 statt. Es wurde auf dem Fundament eines antiken Stadions erbaut.

Der Eintritt kostet 5€ (für Studenten und Personen über 65 Jahre: 2,50€). Es ist täglich geöffnet von 8-19 Uhr (November-Februar: 17 Uhr). Der Audio Guide ist kostenlos.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Tipp: Das Foto wurde von außen aufgenommen.

Reiseführer Panathenaic Stadium Athen

Athener Trilogie: Universität, Akademie und Bibliothek

Reise Reiseführer Urlaub Tipp Top

Plaka (Altstadt)

Aussicht

Eine kostenlose Sicht auf die Akropolis und die Dächer von Athen hat man im Selbstbedienungsrestaurant im 10. Stock des Hondos-Centers am Omania-Platz.

Sie können auch essen und im Kaufhaus in den unteren Stockwerken einkaufen.

Blick Essen kostenlos Reise ReiseführerKostenlos Reise Reiseführer Urlaub

Museumspass

Sie können jeweils ein Einzelticket kaufen oder ein Ticket für mehrere Museen. Das „Special ticket package“ kostet 30€ (reduzierter Preis: 15€), ist 5 Tage gültig und beinhaltet:

  • Akropolis inklusive Süd- und Nordseite
  • Griechische Agora und Museum
  • Kerameikos und Museum
  • Hadrians Bibliothek
  • Olympieion
  • Römische Agora

Hinweis: Überlegen Sie sich, ob sich dieses Paket für Sie lohnt. Falls Sie sich für den Kauf entscheiden, kaufen Sie es an der Kasse einer Sehenswürdigkeit mit weniger Besucherandrang.

Verkehr

Anreise

Eine Karte finden Sie z.B. hier.

Günstige Flüge bietet Aegean an. Die Metro verbindet den Flughafen mit der Innenstadt. Das Einzelticket kostet allerdings regulär 10€ bzw. reduziert 5€ für eine Person (18€ für 2 und 24€ für 3 Personen). Die Hin- und Rückfahrkarte (innerhalb von 7 Tagen) kostet zusammen 18€ für eine Person. Die Abfahrtszeiten finden Sie hier.

Die Metro verbindet auch den Hafen Pireäus mit der Innenstadt. Das Einzelticket für die Metro kostet regulär 1,40€ und reduziert 0,60€. Es gibt auch günstige Fährverbindungen nach Kreta.

Es gibt auch Expressbusse, welche den Flughafen bzw. den Hafen mit der Innenstadt verbinden.

Öffentlicher Nahverkehr

  • Einzelticket: 1,40€ (reduzierter Preis: 0,60€)
  • 24-Stunden Ticket: 4,50€
  • 5- Tages Ticket: 9€
  • Tipp: 3-Tage Tourist Ticket: 22€ (inkl. Hin- und Rückfahrt vom und zum Flughafen)

Hotel

Das Hostel „Athenstyle“ ist sehr zentral gelegen und verfügt über eine Dachterasse mit Blick auf die Akropolis. Das Einzelzimmer kostete pro Nacht 56€.

Essen und Trinken

Praktische Tipps

  • Ein großes Postamt finden Sie in Aiolou 100, Athina 105 64.
  • „Oggi“ ist eine günstige Drogerie-Kette. Eine Filiale befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hostels in Αδριανού 50 – Μοναστηράκι, Αθήνα.
  • „Bazaar“ sind günstige Supermärkte. Eine Filiale befindet sich in der Nähe des Hostels in  Mitropoleos 45, Athina 105 56.
  • Das Kaufhaus „Hondos-Center“ (s. Aussicht) befindet sich am  Pl. Omonias 4, Athina 104 31. 
  • Einer der „EasyWash“ Waschsalons befindet sich in Menandrou 63, Athina 104 37. Waschen kostet hier nur 3€, Trocknen und Waschmittel jeweils 0,50€. Natürlich kann man die Wäsche auch im Hostel waschen, dies kostet allerdings 10€.

 

Eine wunderschöne Reise

 

Test Selfstorage: Myplace in Berlin und München

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Berlin Myplace

Bei einem Umzug oder einem längeren Auslandsaufenthalt stellt sich häufig die Frage, wo man Hausrat einlagern kann. Die günstigste Alternative ist es sicherlich, ihn bei Freunden oder der Familie unterzubringen.

Falls man dies nicht will oder kann, gibt es in Großstädten kommerzielle Anbieter. Sie finden sie im Internet unter „Selfstorage“.

Ich habe  im Herbst 2016 in Berlin und im Sommer 2017 in München bei „Myplace“ jeweils die kleinste Lagerbox für Hausrat gemietet. Von meinen Erfahrungen möchte ich Ihnen nun berichten.

Ablauf

Zuerst habe ich mir überlegt, was ich einlagern möchte und wie groß das Abteil sein sollte. Als Faustregel gilt: 10% der Wohnungsfläche entspricht dem Lagerbedarf. Nutzen Sie aber die Möglichkeit und trennen Sie sich von überflüssigem Hausrat. Danach habe ich mich im Internet informiert, welche Anbieter für Selfstorage es gibt und falls möglich Ihre Preise verglichen. Leider waren die Preise nur sehr selten angegeben und vergleichbar. Ich habe mich für Myplace entschieden, da sie sichere und trockene Lageboxen zu passablen Preisen anboten. Danach habe ich die Preise verschiedener Standorte von Myplace in Berlin bzw. München verglichen und mich für den jeweils günstigsten Standort entschieden. Schließlich habe ich ein Abteil kostenlos im Internet reserviert.

Per E-Mail erhielt ich sehr schnell die Antwort, dass ein Abteil frei sei. Bei der Reservierung hatte ich angegeben, dass ich das kleinste und günstigste Abteil benötige. Anstatt der Preise im Internet war in Berlin nur ein Abteil mit 120cm x 100cm und in München eines mit 70cm x 100cm frei. Sie kosteten jeweils 43€ für 4 Wochen. Der erste Monat war als Probemonat kostenfrei. Zusätzlich fiel eine Versicherung von 6€ für 6 Wochen und einmalige Kaution von 66€ an.

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Vor Ort wurde mir das Abteil von freundlichen und kompetenten Mitarbeiterinnen gezeigt. Ich habe sofort den Vertrag abgeschlossen und eine Einzugsermächtigung erteilt. Den Mietbeginn konnte ich frei und zeitnah wählen. Der Zugangscode wurde mir sofort ausgehändigt.

Die Einlagerung  war sehr unproblematisch: Ich konnte sowohl in Berlin als auch in München direkt vor den Lagerhäusern parken. Beide Gebäude waren aber auch mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar.

Mit meinem Zugangscode hatte ich täglich von 6 bis 22 Uhr Zugang zu meinem Abteil. Beachten Sie aber, dass Mitarbeiter nur in den sehr viel kürzeren Öffnungszeiten des Büros vor Ort sind und Ihre Fragen beantworten können.

Meine Kartons konnten ich mit den bereitstehenden Karren und in großen Aufzügen zu meinem Abteil  transportieren.

Die monatlichen Rechnungen erhielt ich jeweils per E-Mail. Die Kündigung war monatlich per E-Mail möglich und ich erhielt die Kaution schnell zurück.

Worauf Sie achten sollten:

  • Die Sicherheit: Wie ist der Zugang zum Gebäude geregelt? Gibt es eine Videoüberwachung? Wie ist das Abteil gegen Diebstahl gesichert (z.B. einem Vorhängeschloss)? Gibt es Sprinkleranlagen oder anderen Brandschutz?
  • Die Versicherung: Sind die eingelagerten Sachen gegen Diebstahl, Brand und Wasserschäden abgesichert? Die Hausratsversicherung gilt nur bei vorübergehender Einlagerung bis etwa 3 Monate und muss über die Einlagerung informiert werden. 
  • Die Öffnungszeiten des Lagers und des Büros: Wann habe ich Zugang zu meinem Abteil?
  • Die Laufzeit: Wann ist der Mietbeginn möglich? Wie lange sind die Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen? Ist eine nachträgliche Verlängerung möglich?
  • Der Preis: Die Kosten hängen vor allem von der Größe, der Sicherheit, der Laufzeit und der Lage ab. Fragen Sie sich vorab, was Sie wollen und worauf Sie verzichten können.
  • Der Schutz: Ist der Hausrat vor Feuchtigkeit und Kälte geschützt? Gibt es z.B. eine Heizung und eine Klimaanlage?
  • Die Lage: Wo liegt das Lager? Wird ggf. eine Abholung und Lieferung des Hausrats angeboten und falls ja, zu welchen Preisen und Konditionen?
  • Die Anlieferung: Gibt es genügend Parkplätze vor dem Gebäude? Gibt es Karren für den Transport? Gibt es Aufzüge? Erreiche ich das Lager ggf. auch mit öffentlichen Verkehrsmittel, falls ich nur einzelnen Hausrat wieder benötige?

Meine Tipps

  • Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Anbieter. Achten Sie hierbei allerdings nicht nur auf den Preis. Falls Sie sich für Myplace entscheiden, vergleichen Sie auch die Preise verschiedener Standorte in Ihrer Stadt. 
  • Stapelbare Umzugskartons sind für ein günstiges Abteil sehr sinnvoll, da man die Höhe einer kleinen Box ausnutzen kann. Kaufen Sie die Kartons möglichst selbst im Baumarkt oder bei Ikea. Die von Myplace angebotenen Umzugskisten sind überteuert.
  • Alternativ bieten sich auch die günstigen Boxen mit Deckel aus der Serie „Samla“ von Ikea an. Ich verwende sie als Wäschekorb, zum Einlagern und für einen Umzug. Sie sind zwar teurer, halten aber länger als Umzugskisten und schützen den Hausrat besser vor Feuchtigkeit oder Schmutz.

  • Bringen Sie Ihr eigenes Padlock mit oder kaufen Sie dieses günstig im Baumarkt.

  • Notieren Sie sich den Zugangscode oder stecken Sie die Visitenkarte von Myplace mit dem Zugangscode in Ihren Geldbeutel. Trotz der Hektik am Umzugstag sollten Sie den Code griffbereit haben.

Mein Fazit

Selbstverständlich sind gerade bei längerer Einlagerung die Preise sehr hoch. Man sollte sich daher zuvor überlegen, was man einlagert und diese Gelegenheit auch nutzen, um überflüssigen Hausrat zu verkaufen, zu verschenken oder zu entsorgen.

Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem unkomplizierten und kompetenten Service und der sicheren Lagerung bei Myplace. Negativ fand ich die hohen Preisen und die Preisgestaltung aller Anbieter.

Andere Anbieter 

Auch Lagerbox, Yubs, Shurgard und Pickens bieten Selfstorage an.

Eine wunderschöne Reise

Reiseführer: 3 Tage in Istanbul

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Eine Tour: Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten

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  • Die Blaue Moschee (Sultanahmet Camii): Das im 17. Jahrhundert erbaute Gebäude gilt als die größte und prunkvollste Moschee Istanbuls und ist ein Hauptwerk der osmanischen Architektur. Der Name verweist auf die mehr als 21 000 blauen Iznik-Fliesen im zentralen Gebetssaal. Die Schuhe sind am Eingang auszuziehen, Schultern und Beine sollten bedeckt sein und Frauen müssen ein (kostenlos ausleihbares) Kopftuch tragen. Hier finden Sie weitere Informationen.

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  • Die Hagia Sophia: Sie wurde 537 eingeweiht und war ein Jahrtausend die mit Abstand größte Kirche der Christenheit. Bemerkenswert ist die immense, scheinbar schwerelos über dem Hauptraum schwebende Kuppel. Bei Erdbeben stürzte sie ein und es wurden äußere Stützmauern angebracht, welche die Statik, aber nicht die Ästhetik verbesserten. Beachten Sie auch die großartigen Mosaike. Ab 1453 wurde sie eine Moschee und seit 1935 ist sie ein Museum. Um das Museum befinden sich die Reste der Fundamente der Vorgängerkirche aus dem 5. Jahrhundert. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 40 TL (~10€).

Hagia Sophia Istanbul Reise

  • Der Topakipalast: Er war Residenz der Sultane vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Auf 70 Hektar Fläche befinden sich Palast, Höfe und Gärten sowie eines der ältesten Exemplare des Korans und die Barthaare des Propheten Mohammed. Der Eintritt kostet 40 TL (~10€). Er ist mittwochs bis montags geöffnet von 9 bis 18 Uhr 45 (Mitte November bis Mitte April:16 Uhr 45).
  • Die Basilica Cistern (Versunkener Palast): Kaiser Justinian I. baute vor fast 1500 Jahren diesen prächtigen Wasserspeicher. Der Eintritt kostet 20 TL (~5€). Er ist täglich geöffnet von 9 bis 18 Uhr 30 (November bis April: 17 Uhr 30). Die Webseite mit weiteren Informationen finden Sie hier

Basilika Basilica Cistern Cisterne Zisterne

  • Der große Basar (Kapalı Çarşı): Er ist das Herz der Altstadt und man kann auf einer Fläche von rund 45 000 qm, über 3000 Geschäfte und 21 Eingangstore schnell sein Geld ausgeben und sich verlaufen. Sein Zentrum, das alte Bedesten, wurde kurz nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1461 in Auftrag gegegeben, danach wurde er nach und nach erweitert. Er ist geöffnet montags bis samstags von 8 Uhr 30 bis 19 Uhr. Allerdings schließen viele Geschäfte früher. Eine Karte des Basar finden Sie z.B. hier.
  • Der Gewürzbasar (Ägyptischer Basar, Misir Çarşısı): Der Basar wurde im 17. Jahrhundert erbaut und umfasst etwa 100 Geschäfte traditioneller Gewürzhändler. Er ist täglich geöffnet von 8 bis 19 Uhr 30. Die Webseite finden Sie hier.

Reise Istanbul Sehnswuerdigkeiten

Weitere Tipps

  • 1348 wurde der Galataturm von genuesischen Kolonisten als Teil einer Befestigungsanlage erbaut. Er ist etwas weiter entfernt, man hat allerdings eine schöne Aussicht und in der Nähe befindet sich das Ausgehviertel. Der Eintritt kostet 13 TL (~3,25€) und er ist täglich von 9 bis 20 Uhr 30 geöffnet.
  • Bosporus: Ein schönes Erlebnis ist die Fahrt mit der günstigen Fähre, eine kurze oder lange Tour (siehe hier). Es gibt auch Touren im Mondschein oder Ausflüge mit der Fähre zu den Prinzeninseln.
  • Interessant ist das archäologische Museum. Die Webseite finden Sie hier.
  • Falls Sie ein Hamam besuchen wollen: Mir wurde das im 16. Jahrhundert erbaute Cemberilitas Hamami empfohlen. Es war nicht teuer, ist sehr schön und der Besuch hat mir sehr gut gefallen. Die Webseite finden Sie hier.

Nahverkehr

Eine Karte finden Sie hier.

Die U-Bahn verbindet sehr günstig den Flughafen Atatürk mit der Innenstadt. Die Einzefahrt kostet 4TL (~1,50€). Allerdings muss man den Fahrpreis bei jedem Umstieg neu entrichten und es gibt vergleichsweise wenig Haltestellen. Eine Unterkunft in der Nähe einer Haltestelle und den bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist sinnvoll.

Tipp: Am Fahrkartenautomat kann und sollte man eine Istanbulkarte für einmalig 6TL (~1,50€) kaufen und sie mit einem Geldbetrag aufladen. Dies hat die Vorteile:

  • Man muss am Fahrkartenautomaten nicht mehr anstehen.
  • Ab der dritten Fahrt bzw. Umstieg spart man Geld: Die Einzelfahrt kostet statt 4TL nur 2,30TL.

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Museums-Pass

Vorteile des Passes sind der günstige Preis bei Besuch mehrer Museen und dass Sie nicht anstehen müssen. Sie können ihn in einem der Museen oder in einem dieser Hotels erwerben. Sie müssen kein Gast des Hotels sein. Über das Internet kann er bestellt werden, er muss aber in einem der Hotels abgeholt werden.

Der Pass ist 5 Tage (120 Stunden ab erstem Eintritt) gültig und kostet 85 TL (~21,25€) für:

  • Topkapipalast und Harem
  • Hagia Sophia
  • Hagia Irene
  • İstanbul Archaeological Museum
  • İstanbul Mosaic Museum
  • Museum for the History of Science and Technology in Islam
  • Museum of Turkish and Islamic Arts
  • Chora Museum
  • Galata Mevlevi House
  • Yıldız Palace
  • Rumeli Hisar Museum
  • Fethiye Museum

Unterkunft

Eine Unterkunft im historischen Viertel Sultanahmet in der Nähe der Hagia Sophia, der blauen Moschee, des Großen Bezars und des Topkapipalast ist als Ausgangspunkt ideal, da Sie die bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen.

Mein Hotel war das „Marmara Guesthouse“. Das Einzelzimmer kostete lediglich 23€ pro Nacht inklusive Frühstücksbüffet auf der Dachterrasse. Die Lage war perfekt, das Personal freundlich und das Zimmer liebevoll eingerichtet. Ich war sehr zufrieden und empfehle es weiter.

Hotels bieten zum Teil einen Flughafen-Transfer. 

Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln (für ~2€ oder ~1€ mit Istanbulkarte): Vom Flughafen Atatürk nehmen Sie die Metro bis zur Haltestelle Aksary. Sie fahren mit den Rolltreppen nach oben und folgen der Beschilderung zu Fuß. Steigen Sie in die Straßenbahnlinie T1 Richtung Kabatas bis Sultahamnet.

Flughafen Istanbul Innenstadt

Umstieg in Aksaray

Essen und Trinken

Hinweise

In Gegenden, in welchen viele Touristen unterwegs sind, sollten man auf Folgendes achten:

  • Achten Sie auf Ihre Wertgegenstände sowie Ihr Gepäck und geben Sie dieses nicht aus der Hand. Auch „helfende“ Finger können lang und schnell sein.
  • Kaufen Sie Fahrkarten und Eintrittskarten nur an den Automaten und den Kassen. Es sind Betrüger unterwegs, welche „Schnäppchen“ anbieten.
  • Es gibt leider sehr viele Teppichhändler, welche sehr aufdringlich sind und mit allen Tricks versuchen, Touristen in Ihre Geschäfte zu lotsen. Lassen Sie sich nicht beschwatzen oder von Fremden führen.
  • Als alleinreisende Frau sollten Sie sich nicht ansprechen und einladen lassen, geschweige denn mit Fremden mitgehen. Sie müssen nicht höflich zu jemandem sein, welcher Sie ausschließlich ausnutzen will.

Für die Einreise in die Türkei genügt ein gültiger Personalausweis oder ein Reisepass. Falls Sie nur einen Personalausweis vorlegen, erhalten Sie einen Zettel. Diesen sollten Sie sorgfältig aufbewahren, Sie müssen ihn bei der Ausreise wieder vorlegen.

Sie müssen Ihre Uhren um eine Stunde vorstellen. Die Umstellung auf Sommer- und Winterzeit erfolgt am selben Tag wie in Deutschland.

In Istanbul gibt es Reinigungen, aber keine Waschsalons. Planen Sie dies bei einer längeren Reise ein oder übernachten Sie in einem Hostel mit Waschmaschine.

Das Leitungswasser sollten Sie nicht trinken.

Es gibt sehr viele streunende Katzen und Hunde. Streicheln Sie diese nicht, sie können Flöhe haben.

Dokumentation von Rick Steve auf YouTube:

Literatur und Film

Die Bücher des Nobelpreisträgers Orhan Pamuk spielen in seiner Heimatstadt Istanbul. Z.B. das Buch „Istanbul – Erinnerung an eine Stadt“.

Der Film „Zimt und Koriander“ beginnt in Istanbul. Den Trailer finden Sie z.B. hier.

 

Eine wunderschöne Reise

Selbstversuch: Verpackungsfrei einkaufen und leben

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Wie kann ich Zero Waste umsetzen und verpackungsfrei einkaufen und leben?

Ein minimalistischer Lebensstil reduziert zwar sowohl den Besitz als auch den Müll, trotzdem ist es erschreckend, wie viel Müll ich Tag für Tag produziere. Kann ich dies vermeiden?

Ja, man kann es vermeiden: Die in Amerika lebende Französin Bea Johnson führt seit 2006 einen „Zero Waste“- Haushalt: Ihre vierköpfige Familie produziert pro Jahr nur ein Einmachglas mit Müll.

Als Single müßte zumindest eine Reduktion meines Mülls möglich sein. Doch wie kann ich es umsetzen?

Die 5 R’s dienen nach Bea Johnson als Orientierung:

Bea JohnsonMinimalismus

Bea Johnson: Die 5 R’s

  1. Refuse: Sie schreibt, man solle alles ablehnen, was man nicht benötigt. Als Beispiele nennt sie: Werbung, Werbegeschenke, Plastiktüten, -besteck oder -flaschen. Diese seien auf den ersten Blick kostenlos, allerdings verursache man durch sie zusätzlichen Müll.
  2. Reduce: Man solle alles reduzieren, was man nicht oder nicht mehr benötigt.  Der vorhandene Besitz solle durch Ausmisten reduziert werden, der Konsum überdacht und Aktivitäten, welche zu mehr Konsum führen, gemieden werden.
  3. Reuse: Beispielsweise sollen wiederverwendbare Verpackungen verwendet werden, sowie bei Neuanschaffungen Sharing-Systeme oder gebrauchte Sachen bevorzugt und der nicht mehr benötigte eigene Besitz ausgebessert, repariert oder wiederverwendet werden.
  4. Recycle: Man solle alles, was man nicht mehr benötigt und weder ausbessern, reparieren noch wiederverwenden kann, recyceln.
  5. Rot: Falls es nicht mehr recycelbar sei, solle man es kompostieren.

Auf meinen Reisen oder in meinen Mietwohnungen sortiere ich meinen Müll, das Recyclen und Kompostieren überlasse ich allerdings den jeweils zuständigen Behörden. Ich werde mich daher auf die ersten 3 R’s konzentrieren.

Der Minimalismus überschneidet sich in meinen Augen mit der Zero-Waste-Bewegung.

Meine Erfahrungen und Tipps zu den folgenden Themen, finden Sie daher auf anderen Seiten von mir: 

Neben diesen Startseiten, gibt es natürlich noch Seiten und Beiträge von mir, wie man den Minimalismus im Detail lebt. 

Dieser Beitrag hat daher einzig die Müllvermeidung zum Thema. 

Wie kann ich konkret bei meinen Einkäufen Müll vermeiden?

Der erste Schritt: Die Planung

Größere Anschaffungen

  • Ich verwende Sachen möglichst wieder oder verkaufe, verschenke oder spende sie.
  • Vor Neuanschaffungen überlege ich, ob ich es wirklich benötige.
  • Notwendiges kaufe ich zum Teil gebraucht, ich teile es oder nutze die digitale Version.
  • Nachdem ich ausgemistet habe und nur noch das besitze, was ich benötige, ersetze ich Sachen nur noch und achte auf Langlebigkeit und Multifunktionalität.
  • Aber: Es ist nicht umweltfreundlich, intakte Sachen aus Plastik zu entsorgen und durch andere zu ersetzen. Falls Sie z.B. Vorratsdosen aus Plastik haben, sollten Sie diese NICHT wegwerfen und durch Gläser ersetzen. Ausschließlich falls die Neuschaffung oder der Ersatz NOTWENDIG ist, sollten Sie die plastikfreie und umweltfreundliche Variante kaufen.

Der wöchentliche Einkauf

  • Ich brauche Reste möglichst auf.
  • Ich gehe nur einmal die Woche in möglichst wenige Geschäfte einkaufen.
  • Ich erstelle einen Wochenplan sowie eine Einkaufliste. 
  • Ich lasse mich nicht von Werbung oder Schnäppchen blenden und kaufe ausschließlich das, was auf meiner Liste steht.

Der zweite Schritt: Ich nehme möglichst wiederverwendbare Verpackungen mit oder verzichte auf sie.

Lebensmittel

Ich setze bereits um:

  • Ich nehme eine waschbare und wiederverwendbare Einkauftasche mit.
  • Ich kaufe Eier lose im Bio-Supermarkt und verwende eine Eierverpackung immer wieder.
  • Ich benutze Pfandbehälter für Milch, Joghurt und Sahne.
  • Ich kaufe Kräuter, Obst und Gemüse ohne Verpackung im Bio-Supermarkt.
  • Für Brötchen verwende ich ein wiederverwendbares Stoffsäckchen.
  • Marmelade erhalte ich (wieder) von meinen Verwandten im wiederverwendeten Einmachglas.
  • Nudeln von Barilla, Mehl und Zucker kaufe ich in Papierverpackung.
  • Kakao, Tee und Kaffee kaufe ich in Papierverpackung im Bio-Supermarkt. Sie haben allerdings jeweils ein kleines Sichtfenster aus Plastik. Der Tee ist lose, daher fallen keine Teebeutel an. Ich verwende eine French Press zum Aufbrühen des Kaffees, daher fallen keine Kaffeefilter oder sonstiger Müll an.
  • Honig, Rotkraut, Gurken, Öl, Essig und Soßen kaufe ich im Glas.

Test Erfahrungsbericht Ohne-Laden Muenchen

Ich verzichte auf:

  • Ich koche selbst und verzichte auf Fertigprodukte.
  • Bis auf wenige Ausnahmen verzichte ich auf Süßigkeiten, Schokolade und Chips.
  • Ich kaufe keine Getränke in Glas- oder Plastikverpackung. Ich trinke Tee oder Kaffee und greife unterwegs zu einer wiederverwendbaren Smoothie-Flasche aus Glas mit Wasser.
  • Ich benutze eine Lunchbox.
  • Zum Kaffee kochen verwende ich eine French Press von Bodum. Nicht nur der Geschmack des Kaffee ist besser, ich benötige auch weder Kaffeefilter noch -kapsel. Als Müll fällt nur Kaffeesatz an.

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Ich könnte noch umsetzen:

  • Sobald meine Einkaufstasche nicht mehr zu flicken ist, werde ich eine Tasche verwenden, welche ich aus einer alten Jeans genäht habe.
  • Falls ich meine alten Vorratsdosen aus Plastik ersetzen muss, werde ich Vorratsgläser kaufen.

Minimalistisch Einrichten

  • Man könnte Fleisch, Fisch und Käse in Vorratsdosen einkaufen oder hierauf verzichten. Die Verwendung von Dosen wird aus Hygienegründen allerdings nicht überall akzeptiert. Im verpackungsfreien Supermarkt in München gab es weder Fisch noch Fleisch und Käse ist nur an sehr seltenen Aktionstagen erhältlich.
  • Butter gibt es in verpackungsfreien Supermärkten oft in Pfandbehältern. Falls man Zeit hat, kann man Butter auch selbst herstellen. Die Anleitung finden Sie hier.
  • Schokolade, Nudeln, Tee und Kaffee werden in verpackungsfreien Supermärkten ohne Verpackung verkauft.

Kosmetik und Körperpflege

Ich setze bereits um:

  • Meinen defekten Kamm aus Plastik habe ich durch einen Kamm aus Holz ersetzt. Es gibt auch Kämme aus Horn (z.B. von Manufactum) ersetzen. 

Holz Kamm

  • Zum Händewaschen verwende ich eine Seife aus dem Bio-Supermarkt. Sie wird lose verkauft, allerdings befindet sich auf der Rückseite ein Aufkleber aus Plastik. Im Drogeriemarkt gibt es Seife in Papierverpackung.
  • Statt eines Einwegrasierer verwende ich einen Epilierer mit einem zusätzlichen Rasierkopf von Braun. Dieser ist zwar aus Plastik und verbraucht Strom, er hält aber jahrelang ohne Müll zu produzieren. Falls ich ihn irgendwann ersetzen muss, könnte ich über die Anschaffung eines Rasierhobel aus Metall, eines Rasierpinsel aus Holz und Rasierschaums nachdenken, ein Hobel entfernt allerdings die Haare nur sehr kurzfristig. Man kann die Haare auch mit Zucker („Sugaring“) günstig, umweltfreundlich und dauerhafter entfernen:
  • Ich verwende einen Waschlappen zum Waschen des Gesichts. Um Zeit und Geld zu sparen, verreise ich nur mit Handgepäck, ich habe mir daher einen platzsparenden und waschbaren Abschminkpad gekauft. 
  • Auf Zahnseide verzichte ich, diese hat nach neusten Erkenntnissen keinen medizinischen Nutzen. Zahnpflegekaugummis können das Zähneputzen nicht ersetzen.
  • Eine Creme verwende ich nur, falls meine Haut ihrer als Sonnenmilch im Sommer oder im Winter als Feuchtigkeitsspender wirklich bedarf. Meine Haut ist seitdem rosiger und weniger trocken.
  • Als Maske verwende ich regelmäßig Quark und Honig, diese ist für meine Haut am wirkungsvollsten.
  • Ich verzichte auf Tempos in Plastikverpackung und kaufe eine Taschentücherbox mit Tüchern aus 100% Recyclingfasern in Papierverpackung  im Drogeriemarkt. Achten Sie bei Ihrem Einkauf darauf, dass die ganze Verpackung nur aus Papier besteht. Unterwegs verwende ich einzelne Tücher in einem Stoffsäckchen. Man könnte auch wiederverwendbare und waschbare Stofftaschentücher verwenden, dies ist aber aus Hygienegründen bedenklich.
  • Als Toilettenpapier teste ich eine Taschentücherbox mit Tüchern aus 100% Recyclingfasern in einer Papierverpackung aus dem Drogeriemarkt. Noch umweltfreundlicher ist sicherlich eine Brause. Das Toilettenpapier durch wiederverwendbare und waschbare Tücher zu ersetzen, ist sicherlich umweltfreundlich, begeistert mich allerdings nicht. Es gibt auch Toilettenpapier in Papierverpackung z.B. von Naturlieferant, dieses ist allerdings sehr viel teurer als die Kosmetiktücher von DM, welche ebenfalls nur in Papier verpackt sind.

Ich könnte noch umsetzen:

  • Ich könnte eine Holzzahnbürste aus dem verpackungsfreien Supermarkt verwenden. Hierdurch würde ich allerdings sehr viel mehr Geld ausgeben und lediglich meinen Plastikverbrauch reduzieren, aber mehr Holz verbrauchen.
  • Ich könnte eine Körperseife verwenden, welche lose verkauft wird.
  • Eine Menstruationstasse aus dem verpackungsfreien Supermarkt könnte OBs ersetzen.
  • Man könnte Zahnpastatabletten in einem verpackungsfreien Supermarkt kaufen oder sie selbst herstellen. Eine Anleitung finden Sie hier.
  • Man könnte Haarshampoo durch Haarseife ersetzen. Das Ergebnis war allerdings für mich nicht überzeugend.
  • Ich könnte darauf verzichten, mich zu schminken oder Kosmetika selbst herstellen. Anleitungen finden Sie zum Beispiel hier.

Kleidung

Legen Sie Wert auf Qualität statt Quantität und kaufen Sie zeitlose Kleidung. 

Putzmittel

Ich habe bereits umgesetzt: Meine Wasch- und Reinigungsmittel habe ich deutlich reduziert. Spezialreiniger und -waschmittel sind nicht wirkungsvoller.

  • Ein Color- sowie ein Wollwaschmittel für Wolle und Seide: Weiße Wäsche habe ich nicht mehr, da ich als Single möglichst wenige Waschladungen bevorzuge. Auf ein spezielles Waschmittel für dunkle Wäsche verzichte ich, es erhält die Farbe nicht besser als ein Colorwaschmittel.
  • Eine schwarze Schuhcreme in einer Blechdose
  • Handschuhe
  • Waschbare Geschirr- und Putztücher 
  • Essig hilft gegen Fett, Kalk und Rost. Allerdings sollte Essig nicht für das Reinigen von Natursteinböden, Silikonfugen und Gummidichtungen verwendet werden. Ich greife daher hier zu Zitronensaft. Sinnvoll ist es, eine alte Sprühflasche aufzuheben.

Ich könnte noch umsetzen:

  • Ich werde als Putzlappen alte Handtücher und bei Bedarf alte Kleidung wiederverwenden.
  • Ich könnte das Spül- und Putzmittel durch Flüssigseife ersetzen. Flüssigseife kann ich mit Seife und Wasser selbst herstellen. Die Anleitung finden Sie hier. Auf Reisen musste ich sowohl für den Abwasch, für das Saubermachen als auch für die Handwäsche schon oft auf Flüssigseife zurückgreifen. Ich war anfangs sehr skeptisch: „Man liest, hört und sieht doch immer, dass man … braucht.“ Doch Probleme gab es nie. Selbstverständlich muss man, sowohl beim Abwasch als auch beim Waschen, die Seife wieder mit Wasser gründlich entfernen, aber dies ist auch bei Spül- und Waschmittel der Fall. Auch diese verfeinern nicht die Speisen oder Getränke bzw. riechen und hinterlassen Spuren auf der Kleidung.
  • Man könnte keine Handschuhe verwenden.

Fazit

Eine erhebliche Reduktion meines Mülls ist schnell und problemlos für mich umzusetzen.

Man kann Geld sparen, falls man verpackungsfrei lebt. Allerdings nicht, falls man im verpackungsfreien Supermarkt einkauft oder im Internet bei speziellen Shops bestellt. Ich war entsetzt, wie hoch die Preise waren. Die Bio-Produkte im Basic-Bio-Supermarkt waren bei allen Produkten sehr viel günstiger.

Damit ich nur noch ein Einmachglas mit Müll produziere, müßte ich seßhaft werden sowie Kompromisse beim Schminken und bei der Hygiene eingehen. Auch der betriebene Aufwand widerspräche zum Teil meinem minimalistischen Lebenstil und würde mein Leben weder vereinfachern noch verbessern. Ich werde  aber weiterhin nach praktikablen und preisgünstigen Lösungen suchen, welche meinen Müll noch weiter reduzieren.

Weiterführende Beiträge, Literatur und Links

Das Buch  „Zero Waste Home Glücklich leben ohne Müll!: Reduziere deinen Müll und vereinfache dein Leben“ von Bea Johnson finden Sie hier.

Ihre Homepage finden Sie hier.

Meinen Vergleich der der Umsetzbarkeit und Preise im verpackungsfreien und Basic-Bio-Supermarkt und im  finden Sie hier.

Test: Tee- und Kaffeebereiter für unterwegs

Discover

Kaffee Kaffeebereiter Reise

Ich reise sehr gerne, möchte aber trotzdem Kaffee und Tee konsumieren, welcher genießbar ist und nicht zuviel kostet. Die Lösung könnte ein Tee- und Kaffeebereiter für unterwegs sein, diesen gibt es z.B. von:

  • Den Kaffeebereiter „Travel Press“ mit extra Trinkaufsatz von Bodum aus Plastik für etwa 15€ oder aus Edelstahl für etwa 29€ finden Sie hier oder hier.
  • Den Kaffee- oder Teebereiter „To go“ aus Plastik von Tchibo für 6,99€ finden Sie hier.

Beide funktionieren nach demselben System, sie sind Pressstempelkannen (French Press), und haben eine Füllmenge von jeweils 350 ml.

Die French Press

Sie wurde um 1850 in Frankreich erfunden, aber erst 1929 durch den Italiener Attilio Calimani patentiert.

Mit einer French Press (Pressstempelkanne) kann man schnell und einfach Kaffee aufbrühen: Das Kaffeepulver wird in das Gefäß gegeben und mit heißem Wasser übergoßen, nach einer Ziehdauer von 3-5 Minuten wird der Siebstempel nach unten gedrückt und der Kaffeesatz vom Kaffee getrennt.

Zu den Vorteilen einer French Press zählt neben der einfachen Zubereitung  auch der bessere Geschmack des Kaffees: Durch die direkte und längere Kontaktzeit des Kaffeepulvers mit dem Wasser erhält der Kaffee ein kräftigeres und vollmundiges Aroma, welches nicht mit dem Papierfilter entsorgt, sondern genossen werden kann.

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Der erste Eindruck

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Genießen Sie Ihr Getränk,

wo und wie Sie es lieben.